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Allergisch gegen Klimawandel
Der Klimawandel kann Allergien und Atemnot verschärfen.
Das hat eine Studie an der Harvard University nachgewiesen.
Hamburg (vv) - Der Treibhauseffekt kann bei Menschen Allergien
und Atemnot verschärfen. Das hat eine Studie an der Harvard
University nachgewiesen. Wie das Magazin GEO
in seiner Februar-Ausgabe berichtet, regt die erhöhte Kohlendioxid-Konzentration
in der Luft das Wachstum bestimmter Pflanzen und zugleich deren
Produktion von Pollen an.
Die Biologin Christine Rogers hat diesen Zusammenhang am Beispiel
des "Beifußblättrigen Traubenkrauts" (Ambrosia
artemisiifolia) untersucht, dessen Pollen besonders starke Allergien
hervorrufen. Ergebnis: Wenn sich die CO2-Konzentration von gegenwärtig
350 ppm (parts per million) verdoppeln würde, nähme
die Produktion der Allergene um 61 Prozent zu.
Da mit steigender Kohlendioxid-Konzentration auch eine Temperaturerhöhung
einhergeht, droht ein zweiter Effekt: Die Vegetationsperiode dehnt
sich aus, was eine zusätzliche Belastung für Allergiker
zur Folge hätte. Besonders alarmierend ist diese Nachricht
für Menschen mit Heuschnupfen und allergischem Asthma.
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