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Rekord: Plastiksolarzellen mit Wirkungsgrad von 5 Prozent
Forschern der TU Ilmenau ist es gelungen, Plastiksolarzellen
mit einem Wirkungsgrad von 5 Prozent herzustellen. Solarzellen
aus Plastik könnten für zahlreiche Anwendungen eine
preiswerte Alternative zu herkömmlichen Siliziumzellen darstellen.
(vv) - Einem Forschungsteam der Technischen
Universität Ilmenau ist es gelungen, Plastiksolarzellen
mit einer Energieumwandlungseffizienz von fünf Prozent herzustellen.
Noch zur Jahrtausendwende war die Effizienz von Plastiksolarzellen
unter Sonnenlichteinstrahlung maximal ein Prozent, der typische
Wirkungsgrad für Laborzellen liegt derzeit bei drei bis vier
Prozent. Der in Ilmenau erzielte Entwicklungsstand liege damit
weltweit auf Spitzenniveau, so die Forscher. Die Zellen wurden
von Dr. Harald Hoppe als Leiter einer Nachwuchsforschergruppe
entwickelt und hergestellt.
Handelsübliche Solarzellen
auf Siliziumbasis erreichen einen Wirkungsgrad von etwa 18 Prozent,
Zellen aus monokristallinem
Silizium kommen unter Laborbedingungen auf bis zu 24 Prozent.
Der Wirkungsgrad
einer Solarzelle
wird aus dem Verhältnis der nutzbaren zur eingesetzten Energie
bestimmt. Der Wirkungsgrad der Plastiksolarzellen wurde mit Hilfe
eines Sonnensimulators bestimmt.
Preiswerte Alternative zur Siliziumzelle
Die Plastiksolarzellen auf Folienbasis stellen nach Meinung der
Wissenschaftler für zahlreiche Anwendungen eine preiswerte
Alternative zu herkömmlichen Siliziumzellen dar. Sie erwarten,
dass Plastiksolarzellen dank ihrer äußerst kostengünstigen
Herstellung und spezifischen Eigenschaften wie geringes Gewicht
und hohe Flexibilität künftig in weiteren neuen Anwendungsfeldern
eingesetzt werden. Diese lägen insbesondere im Bereich der
elektrischen Aufladung von mobilen Kleingeräten (Handy, Notebook,
etc.) als auch für die lokale Stromversorgung zum Beispiel
in Entwicklungsländern.
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