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- 17.11.2005 -

 

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Rekord: Plastiksolarzellen mit Wirkungsgrad von 5 Prozent

Forschern der TU Ilmenau ist es gelungen, Plastiksolarzellen mit einem Wirkungsgrad von 5 Prozent herzustellen. Solarzellen aus Plastik könnten für zahlreiche Anwendungen eine preiswerte Alternative zu herkömmlichen Siliziumzellen darstellen.

(vv) - Einem Forschungsteam der Technischen Universität Ilmenau ist es gelungen, Plastiksolarzellen mit einer Energieumwandlungseffizienz von fünf Prozent herzustellen. Noch zur Jahrtausendwende war die Effizienz von Plastiksolarzellen unter Sonnenlichteinstrahlung maximal ein Prozent, der typische Wirkungsgrad für Laborzellen liegt derzeit bei drei bis vier Prozent. Der in Ilmenau erzielte Entwicklungsstand liege damit weltweit auf Spitzenniveau, so die Forscher. Die Zellen wurden von Dr. Harald Hoppe als Leiter einer Nachwuchsforschergruppe entwickelt und hergestellt.

Handelsübliche Solarzellen auf Siliziumbasis erreichen einen Wirkungsgrad von etwa 18 Prozent, Zellen aus monokristallinem
Silizium kommen unter Laborbedingungen auf bis zu 24 Prozent. Der Wirkungsgrad einer Solarzelle wird aus dem Verhältnis der nutzbaren zur eingesetzten Energie bestimmt. Der Wirkungsgrad der Plastiksolarzellen wurde mit Hilfe eines Sonnensimulators bestimmt.

Preiswerte Alternative zur Siliziumzelle

Die Plastiksolarzellen auf Folienbasis stellen nach Meinung der Wissenschaftler für zahlreiche Anwendungen eine preiswerte Alternative zu herkömmlichen Siliziumzellen dar. Sie erwarten, dass Plastiksolarzellen dank ihrer äußerst kostengünstigen Herstellung und spezifischen Eigenschaften wie geringes Gewicht und hohe Flexibilität künftig in weiteren neuen Anwendungsfeldern eingesetzt werden. Diese lägen insbesondere im Bereich der elektrischen Aufladung von mobilen Kleingeräten (Handy, Notebook, etc.) als auch für die lokale Stromversorgung zum Beispiel in Entwicklungsländern.

 

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TU Ilmenau

Solarzellen

 

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