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Mehr Vulkanausbrüche, wenn es schneit
Auf der Erde gibt es mehr Vulkanausbrüche,
sobald auf der Nordhalbkugel Winter herrscht.
(vv) - Auf der Erde gibt es 18 Prozent mehr Vulkanausbrüche,
sobald im Norden Winterherrscht. Dies liegt vor allem an den jahreszeitlich
bedingten Veränderungen im globalen Wasserhaushalt, berichtet
das Magazin "National Geographic" in seiner November-Ausgabe.
Britische Geologen haben errechnet, dass im Winter neun Billionen
Tonnen Meerwasser in Form von Regen und Schnee auf die großen
Landmassen fallen, die überwiegend im Norden liegen. Diese
Last lässt den Nordpol saisonal um 3 Millimeter einsacken
und als Ausgleich die Äquatorregion anschwellen. Durch diese
Verformung wird dann das Magma mit verstärkter Kraft aus
der Erdkruste gequetscht.
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