|
EU genehmigt gentechnisch veränderten Mais
Die EU-Kommission hat die Einfuhr einer genveränderten
Maissorte als Futtermittel zugelassen. Die Genehmigung erstreckt
sich nicht auf den Anbau und auch nicht auf die Verwendung als
Lebensmittel, hieß es.
(aid) - Die Europäische Kommission hat am 8. August das
Inverkehrbringen der gentechnisch veränderten Maissorte MON
863 für die Einfuhr und die Verarbeitung zu Tierfutter genehmigt.
Der Mais wurde vom US-amerikanischen Unternehmen Monsanto verändert,
um gegen den Maiswurzelbohrer resistent zu werden. Die Genehmigung
wurde Monsanto für 10 Jahre erteilt. MON 863 ist das zweite
Produkt, das auf der Grundlage der Richtlinie 2001/18/EG bewertet
und genehmigt wurde. Der erste gentechnisch veränderte Mais
NK 603 (mit Herbizidtoleranz) wurde, ebenfalls auf Antrag von
Monsanto, im Juli 2004 zugelassen.
Die EU beeilt sich hinzuzufügen, dass die Genehmigung sich
ausschließlich auf die Einfuhr und die Verwendung in oder
als Futtermittel(n) erstreckt, jedoch nicht auf den Anbau oder
die Verwendung in oder als Lebensmittel(n).
Das Produkt unterliegt den Bestimmungen für die Kennzeichnung
und Rückverfolgbarkeit, die im April 2004 in Kraft traten.
Sobald es in Verkehr gebracht wird, muss es klar als ein Produkt
gekennzeichnet sein, das gentechnisch veränderten Mais enthält.
Die Überwachung nach dem Inverkehrbringen wird durch einen
spezifischen Erkennungsmarker sichergestellt.
Seite
drucken
Hinweis
versenden
|