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Macht Fastfood dick?
Versteckten Dickmachern auf der Spur: Anhand
von fünf einfachen Punkten kann man leicht selbst erkennen,
was wirklich dick macht beim "schnellen Essen".
(aid) - Spätestens seit Morgan Spurlocks dokumentarischem
Selbstversuch und Kinofilm "Supersize me" werden Fastfood-Produkte
in der öffentlichen Meinung noch kritischer als jemals zuvor
diskutiert. Was wirklich dick macht beim "schnellen Essen"
kann man anhand von fünf einfachen Punkten selbst erkennen,
so der Verbraucherinformationsdienst aid.
Dickmacher Nummer eins ist Fett. Insbesondere durch versteckte
Fette in Wurst oder Kuchen nehmen wir mehr als 70 bis 80 Gramm
Fett täglich zu uns. Viele Fastfood-Produkte enthalten überdurchschnittlich
viel Fett und sind daher für eine Zwischenmahlzeit einfach
zu kalorienreich.
Dickmacher Nummer zwei ist das schnelle Essen an sich. Der Verzehr
eines Menüs in einem Fastfood-Restaurant dauert im Schnitt
etwa dreieinhalb Minuten und das an einer Imbissbude nur unwesentlich
länger. Unser Magen signalisiert jedoch erst 15 bis 20 Minuten
nach Beginn einer Mahlzeit ein Sättigungsgefühl. Bei
Fastfood kann eine relativ große Energiemenge schneller
als herkömmlich verzehrt werden, da der geringe Ballaststoffanteil
das Kauen bequem macht. Der Fastfood-Esser läuft somit Gefahr,
sein natürliches Körpersignal zu überhören
und "nochmal nachzulegen".
Dickmacher Nummer drei sind die Menüs und XXL-Portionen.
Kombi-Angebote kosten weniger und viele Fastfood-Fans greifen
gerne zu, da ein Hamburger alleine meist nicht satt macht.
Dickmacher Nummer vier sind Softdrinks. Sie sind stark gesüßt
und auch hier sind XXL-Portionen keine Ausnahme.
Dickmacher Nummer fünf ist das so genannte "Snacking".
Durch unregelmäßiges Essen verliert der Körper
den Überblick. Heißhunger ist die Folge und insgesamt
wird oft eine größere Energiemenge verzehrt als bei
regelmäßigen Mahlzeiten. Gelegentlich kann der Körper
höhere Energiemengen ausgleichen. Wird Fastfood jedoch regelmäßig
gegessen, können sich viele Pfunde ansammeln.
Wer wenig Bewegung im Job oder privat hat, sollte Fastfood bewusst
und nicht zu oft auswählen. Ein Salat, ein Stück Obst
zum Burger oder ein Mineralwasser statt zuckrigem Softdrink gleicht
schon eine Menge aus und außerdem schont es den Geldbeutel
auf Dauer. Und wer hat schon etwas gegen letzteren in Größe
XXL?
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