vista verde SucheNewsThemenAktion

v i s t a   v e r d e   n e w s   -   W i s s e n s c h a f t   &   T e c h n i k


- 13.07.2005 -

 

  Nachrichten aus Umwelt und Natur täglich frei Haus - abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter:
 
 
[ mehr Infos ]


 

Macht Fastfood dick?

Versteckten Dickmachern auf der Spur: Anhand von fünf einfachen Punkten kann man leicht selbst erkennen, was wirklich dick macht beim "schnellen Essen".

(aid) - Spätestens seit Morgan Spurlocks dokumentarischem Selbstversuch und Kinofilm "Supersize me" werden Fastfood-Produkte in der öffentlichen Meinung noch kritischer als jemals zuvor diskutiert. Was wirklich dick macht beim "schnellen Essen" kann man anhand von fünf einfachen Punkten selbst erkennen, so der Verbraucherinformationsdienst aid.

Dickmacher Nummer eins ist Fett. Insbesondere durch versteckte Fette in Wurst oder Kuchen nehmen wir mehr als 70 bis 80 Gramm Fett täglich zu uns. Viele Fastfood-Produkte enthalten überdurchschnittlich viel Fett und sind daher für eine Zwischenmahlzeit einfach zu kalorienreich.

Dickmacher Nummer zwei ist das schnelle Essen an sich. Der Verzehr eines Menüs in einem Fastfood-Restaurant dauert im Schnitt etwa dreieinhalb Minuten und das an einer Imbissbude nur unwesentlich länger. Unser Magen signalisiert jedoch erst 15 bis 20 Minuten nach Beginn einer Mahlzeit ein Sättigungsgefühl. Bei Fastfood kann eine relativ große Energiemenge schneller als herkömmlich verzehrt werden, da der geringe Ballaststoffanteil das Kauen bequem macht. Der Fastfood-Esser läuft somit Gefahr, sein natürliches Körpersignal zu überhören und "nochmal nachzulegen".

Dickmacher Nummer drei sind die Menüs und XXL-Portionen. Kombi-Angebote kosten weniger und viele Fastfood-Fans greifen gerne zu, da ein Hamburger alleine meist nicht satt macht.

Dickmacher Nummer vier sind Softdrinks. Sie sind stark gesüßt und auch hier sind XXL-Portionen keine Ausnahme.

Dickmacher Nummer fünf ist das so genannte "Snacking". Durch unregelmäßiges Essen verliert der Körper den Überblick. Heißhunger ist die Folge und insgesamt wird oft eine größere Energiemenge verzehrt als bei regelmäßigen Mahlzeiten. Gelegentlich kann der Körper höhere Energiemengen ausgleichen. Wird Fastfood jedoch regelmäßig gegessen, können sich viele Pfunde ansammeln.

Wer wenig Bewegung im Job oder privat hat, sollte Fastfood bewusst und nicht zu oft auswählen. Ein Salat, ein Stück Obst zum Burger oder ein Mineralwasser statt zuckrigem Softdrink gleicht schon eine Menge aus und außerdem schont es den Geldbeutel auf Dauer. Und wer hat schon etwas gegen letzteren in Größe XXL?

 

 Seite drucken

 Hinweis versenden


© PhotoCase.de

Macht Fastfood dick?

 

 Mehr Informationen:

was-wir-essen.de - Alles über Lebensmittel

 

 Lesen Sie auch:

Fastfood: Umdenken durch "Super Size Me"?

Zwei Drittel der Deutschen treiben keinen Sport

Fast jede(r) Zweite in Deutschland hat Übergewicht

Frankreich: Esskultur hält gesund

 

 Werbung

zurück zur vorherigen Seite    nach oben

News: Seite 1 | Politik | Natur | Wissenschaft| Wirtschaft
Rubriken: Home | Suche | News | Themen | Aktion
vista verde: Impressum | Hilfe | Werbung

 

© vista verde 2005
Alle Rechte vorbehalten
Jede Vervielfältigung - auch auszugsweise - bedarf der Genehmigung