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- 25.06.2004 -

 

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Babys: Vielsagendes Geschrei

Ob ein Kind später einmal nur mit Schwierigkeiten sprechen lernt, lässt sich unter Umständen schon an seinem Schreien erkennen.

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Hamburg (vv) - Wie das Magazin "GEO" in seiner Juli-Ausgabe berichtet, verändern sich die frühesten Äußerungen von Babys, ihre Weinlaute, in den ersten Lebenswochen in spezifischer Weise. Die so genannten "Schreimelodien" entwickeln sich normalerweise von einfachen, einbögigen zu doppel- und mehrbögigen Mustern. Fehlten zum Beispiel bei einem vier Wochen alten Säugling die doppelbögigen Strukturen, könne dies ein Zeichen für eine Entwicklungsstörung und ein Hinweis auf die in der Folgezeit gehemmte Sprachentwicklung sein. Je variantenreicher dagegen das Weinen, etwa vor einer Mahlzeit, umso besser sei das Kind entwickelt.

Unter Berufung auf Kathleen Wermke, medizinische Anthropologin an der Universität Würzburg, berichtet GEO, dass sich die Strukturanalyse des Babygeschreis möglicherweise so verbessern lässt, dass schon frühzeitig auf etwaige hirnphysiologische Schäden geschlossen werden kann.

 


© ArtToday

Babygeschrei: Je variantenreicher das Weinen, umso besser ist das Kind entwickelt.

 

 Mehr Informationen:

GEO

 

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