Tausendgüldenkraut ist Heilpflanze des Jahres 2004
Das rosarote Tausendgüldenkraut ist die
Heilpflanze des Jahres 2004.
München (dpa) - Das Kraut helfe bei Magenbeschwerden, da
seine Bitterstoffe die Bildung von Speichel und Magensaft anregten,
teilte der Verein zur Förderung der naturgemäßen
Heilweise nach Paracelsus am Dienstag in München mit. Zugelassen
sei die Anwendung gegen Magenbeschwerden wegen eines Mangels an
Magensäure.
Die Volksmedizin empfehle Tee aus dieser Pflanze (Centaurium
erythraea) zudem gegen Blutarmut, bei Hautausschlägen, Fettsucht
und nervöser Erschöpfung, aber auch bei Appetitlosigkeit.
Es komme daneben als Mittel gegen Migräne zum Einsatz. Bei
Magen-Darm- Geschwüren darf das Tausendgüldenkraut indes
nicht eingenommen werden. Auch bei übersäuertem Magen
ist Vorsicht geboten.
Die Pflanze wachse auf feuchten Wiesen oder im lichten Wald
und zwar vor allem in den Mittelmeerländern aber auch in
Skandinavien, schreibt der Verein. In Deutschland dürfe es
nicht gesammelt werden. Die in Deutschland verwendeten Pflanzenteile
stammten daher unter anderem aus Marokko, Bulgarien oder Kroatien.
Als Arzneipflanze des Jahres 2004 hatte ein Studienkreis der
Universität Würzburg im Dezember die Pfefferminze gekürt.
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