Flutsimulator soll Briten sensibilisieren
Ein Simulationsprogramm soll den Briten vor
Augen führen, was passiert, wenn der Meeresspiegel infolge
des Klimawandels steigt.
(jkm) - Wenn der Meeresspiegel infolge des Klimawandels steigt,
sind weite Teile der britischen Küste von Sturmfluten bedroht.
Um die Bevölkerung auf künftige Risiken vorzubereiten,
hat das britische Handelsministerium ein Simulationsprogramm in
Auftrag gegeben, das rund hundert Jahre weit in die Zukunft blickt.
Der "FloodRanger" zeigt, welche Küstenregionen
bedroht sein könnten.
Konzipiert wurde der Simulator für Schulen und Universitäten,
für die betroffenen Gemeinden und Unternehmen sowie für
Versicherungen. Sie alle können sich auf eine geradezu spielerische
Art und Weise mit den möglichen Bedrohungen auseinandersetzen.
Der Nutzer hat mit der Software die Möglichkeit, den steigenden
Meeresspiegel für die nächsten hundert Jahre in verschieden
schweren Szenarien zu simulieren. Am Computer könnten gleichzeitig
die besten Maßnahmen für den Küstenschutz in dreidimensionalen
Landschaften virtuell ausprobiert werden.
"Allein in England und Wales finden sich Wirtschaftsgüter
im Wert von 200 Milliarden Pfund und 1,7 Millionen Haushalte in
flutgefährdeten Regionen", sagt David King, wissenschaftlicher
Leiter des Projektes. Die Software solle ermitteln helfen, wo
sich Schutzmaßnahmen lohnen und welche Küstenstreifen
besser aufgegeben werden.
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