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Studie:
Kaffeetrinker bekommen seltener Diabetes
Menschen, die viel Kaffee trinken,
erkranken seltener an Diabetes, sagt eine aktuelle medizinische
Studie.
(jkm) - Menschen mit einem hohen
Kaffeekonsum erkranken seltener an Diabetes vom Typ 2. Entsprechende
Resultate einer Studie mit 126.000 Teilnehmern präsentieren
amerikanische und mexikanische Mediziner in den "Annals of
Internal Medicine". Männer und Frauen, die täglich
mehr als sechs Tassen Kaffee trinken, weisen demnach ein 50 bzw.
30 Prozent geringeres Erkrankungsrisiko auf als Nicht-Kaffeetrinker.
"Das sind gute Nachrichten
für Kaffeetrinker", so Frank Hu von der Harvard University
in Boston, Massachusetts. Die Resultate sollten jedoch niemanden
zu einem erhöhten Kaffeekonsum veranlassen, betont der Mediziner.
"Wir wissen immer noch nicht genau, welcher Zusammenhang
zwischen Kaffee und Diabetes besteht."
Hu und sein Team verfolgten den
Werdegang von etwa 42.000 männlichen und 84.000 weiblichen
Pflegekräften. Die Teilnehmer gaben regelmäßig
Auskunft über ihre Ernährung, unter anderem über
ihren Konsum von normalem bzw. entkoffeiniertem Kaffee. Im Laufe
von 12 bzw. 18 Jahren wurde bei 1.333 Männern und 4.085 Frauen
Diabetes vom Typ 2 diagnostiziert.
Unter Berücksichtigung weiterer
Faktoren wie Körpermasse und Alter erkrankten starke Kaffeetrinker
54 bzw. 29 Prozent seltener als jene, die niemals Kaffee tranken.
Auch entkoffeinierter Kaffee stand mit einem geringeren Erkrankungsrisiko
in Verbindung.
Der Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum
und Erkrankungsrisiko sei unklar, so die Forscher. Eine mögliche
Erklärung seien in dem Getränkt enthaltene Antioxidantien
und Mineralien. Diabetes vom Typ 2, einst als Altersdiabetes bezeichnet,
tritt immer häufiger auch bei jungen Menschen auf. Die Betroffenen
weisen einen erhöhten Blutzuckerspiegel auf, da ihr Körper
nicht mehr ausreichend auf das Hormon Insulin reagiert. Als Hauptrisikofaktoren
gelten falsche Ernährung und Bewegungsmangel.
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