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Trinkwasser: Grenzwert für Blei
gesenkt
Der Grenzwert für Blei
im Trinkwasser soll weiter gesenkt werden. Erst dann gilt das
Wasser auch für Säuglinge und Kleinkinder als unschädlich.
Berlin (dpa) - Das Trinkwasser
in Deutschland darf künftig nur noch 25 Mikrogramm Blei pro
Liter enthalten und soll in den nächsten Jahren noch sauberer
werden. Bisher lag der Grenzwert für Blei bei 40 Mikrogramm
(millionstel Gramm). Darauf hat das Umweltbundesamt in Berlin
am Freitag hingewiesen.
Mit der Anpassung folgt Deutschland
einer europäischen Richtlinie. Bis 2013 soll der Grenzwert
weiter auf 10 Mikrogramm pro Liter gesenkt werden. Erst dann gilt
das Wasser auch für Säuglinge und Kleinkinder als unschädlich.
Deshalb gelte wie bisher: Für
Säuglinge sollte Trinkwasser aus Bleileitungen nicht verwendet
werden, betonte das Umweltamt. Hausbesitzer könnten bis 2012
Bleileitungen mit öffentlicher Förderung austauschen.
Zur Finanzierung stehe Geld der KfW- Bankengruppe zur Verfügung.
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