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Fische: Energiesparend gegen den Strom
Fische kreuzen in turbulentem
Wasser stromaufwärts wie Segelboote - und sparen damit jede
Menge Kraft.
(jkm) - Fische können gegen
den Strom schwimmen, ohne ihre Muskeln sonderlich anzustrengen.
Das richtige Manövrieren mit Hilfe von Wasserwirbeln hilft
den Tieren beim Energiesparen. Das haben Forscher der Harvard
University in Cambridge, Massachusetts, nachgewiesen. Sie experimentierten
mit Regenbogenforellen im Strömungskanal.
James Liao und George Lauder von
der Harvard University bildeten in Wassertanks natürliche
Flussläufe nach. Dabei wurden bewusst Hindernisse aufgebaut,
die kleine Wirbel und Strudel erzeugen. Wie die Forellen gegen
den künstlichen Strom flussaufwärts schwammen, wurde
dann mit Hochgeschwindigkeitskameras beobachtet. Die Fische trugen
während des Experiements Elektroden, die ihre Muskelbewegungen
überwachten.
Im Magazin "Science"
berichten die Forscher jetzt, dass die Tiere zwischen den einzelnen
Hindernissen Slalom schwammen. Sie nutzten die Energie der Wirbel,
um sich vom einen zum nächsten treiben zu lassen. Dazu sind
offenbar nur minimale Bewegungen nötig, die den Forellen
kaum Anstrengungen abverlangen. Die Technik ist dem Segeln gegen
den Wind vergleichbar. Nur in ruhig fließenden oder stehenden
Gewässern wird die Muskelkraft der Fische ganz gefordert.
Die Entdeckung könnte helfen,
Fischtreppen oder energiesparende U-Boote zu konstruieren.
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