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Diabetes:
Buchweizen gegen hohen Blutzucker
Buchweizen könnte bei
der Behandlung von Diabetes helfen, glauben kanadische Ernährungswissenschaftler.
(jkm) - Nach Verfütterung
von Buchweizen an diabetische Ratten sank der Blutzuckerspiegel
der Tiere um bis zu 19 Prozent, berichten die Forscher im "Journal
of Agricultural and Food Chemistry." Untersuchungen an menschlichen
Diabetikern stehen jedoch noch aus.
"Die Aufnahme von Buchweizen
in den Speiseplan könnte auf sichere, einfache und kostengünstige
Art und Weise helfen, den Blutzuckerspiegel zu senken und Diabetes-Komplikationen
zu vermeiden", glaubt Carla Taylor von der University of
Manitoba in Winnipeg. Entsprechende Nahrungsergänzungen,
etwa in Form von Buchweizenmehl oder -extrakten, könnten
vielleicht auch dazu beitragen, den Ausbruch der Krankheit zu
vermeiden.
Die Forscherin und ihre Kollegen
untersuchten rund 40 Ratten, bei denen sie durch Injektion von
Streptozotocin Diabetes ausgelöst hatten. Nach einer Mahlzeit,
die Buchweizenextrakte enthielt, sank der Blutzuckerspiegel der
Tiere um 12 bis 19 Prozent, bei Kontrolltieren stellte sich dagegen
keine Veränderung ein. Taylor und ihr Team führen den
Effekt auf den hohen Gehalt des Buchweizens an chiro-Inositol
zurück. Früheren Untersuchungen zufolge spielt die Verbindung
eine wichtige Rolle bei der Regulation des Blutzuckerspiegels.
Laut Schätzung der Weltgesundheitsorganisation
WHO leiden derzeit rund 150 Millionen Menschen an Diabetes mellitus,
bis zum Jahr 2025 könnte sich die Zahl verdoppeln. Die meisten
Betroffenen leiden am Typ 2-Diabetes, als Hauptursache gilt die
Kombination aus falscher Ernährung, Übergewicht und
Bewegungsmangel.
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