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Studie vorgelegt:
Selbsthypnose kann Schmerzen lindern
Selbsthypnose kann nach einer
Studie Schmerzen lindern.
Göttingen (dpa) - «Schmerzpatienten
können auf 60 bis 75 Prozent ihrer Schmerzmittel verzichten»,
sagte der Psychologe Stefan Jacobs vom Institut für Psychologie
in Göttingen am Montag. Jacobs hat ein Programm entwickelt,
bei dem sich Schmerzpatienten selbst hypnotisieren. Zusätzlich
führen sie Schmerztagebücher und schreiben auf, welches
Verhalten Schmerzen fördert und lindert.
Das Programm solle vor allem
Patienten helfen, die ohne Schmerzmittel kein normales Leben mehr
führen können. «Rund sieben Millionen Menschen
sind chronische Schmerzpatienten», sagte Jacobs. Sie seien
ständig in Behandlung, weil sie fast täglich zum Beispiel
an Kopf-, Glieder- oder Rückenschmerzen leiden. Mehr als
doppelt so viele, nämlich 15 Millionen Menschen in Deutschland,
nähmen regelmäßig Schmerzmittel wie Aspirin ein.
Die bisherigen Ergebnisse der
Studie zum Thema Schmerz und Medikamentenreduktion zeigten, dass
das Programm bei Einzeltherapien erfolgreich sei. Zurzeit testet
das Göttinger Institut, ob es auch für Patienten in
Gruppentherapien geeignet ist. Ergebnisse erwartet Jacobs für
Anfang nächsten Jahres.
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