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Frauen:
Fitness verrät Herz-Kreislauf-Risiko
Die körperliche Fitness
einer Frau kann mehr über ihr Herz-Kreislauf-Risiko aussagen
als ein EKG, haben amerikanische Mediziner ermittelt.
(jkm) - Gerade bei offenbar gesunden
Frauen erlaubt der Belastungstest Aussagen über das Sterberisiko,
berichten die Forscher im "Journal of the American Medical
Association".
"Für das Gesundheitswesen
ist ein kosteneffektiver und überall verfügbarer Test,
der das kardiovaskuläre Risiko bei asymptomatischen Frauen
vorhersagen kann, von großem Interesse", sagt Roger
Blumenthal von der Johns Hopkins University in Baltimore, Maryland.
Fast zwei Drittel aller plötzlich verstorbenen Frauen hätten
keine Symptome gezeigt. Der Fitnesstest könne aufwändigere
Risikobewertungen zumindest ergänzen.
Blumenthal und seine Kollegen
werteten Daten von knapp 3.000 Amerikanerinnen aus, die Anfang
der 70er-Jahre einen Laufband-Test absolviert hatten und in den
folgenden 20 Jahren regelmäßig zu ihrem Gesundheitszustand
befragt worden waren. Bis zum Jahr 1995 starben 427 der Teilnehmerinnen,
147 davon aufgrund Herzerkrankungen. Jene Frauen, die unterdurchschnittlich
lang auf dem Laufband durchgehalten hatten und deren Puls sich
nur zögerlich wieder beruhigt hatte, waren 3,5-mal häufiger
betroffen.
Betrachteten die Forscher nur
jene Frauen, bei denen eine ausführliche Bewertung ein geringes
Herz-Kreislauf-Risiko ergeben hatte, wiesen jene mit geringer
Fitness sogar ein 13-mal höheres Sterberisiko auf. "Unsere
Studie zeigt, dass Frauen von einem höheren Maß an
Fitness profitieren, unabhängig von Gewicht, Blutdruck oder
Cholesterinspiegel", so Blumenthals Kollegin Samia Mora.
Ein mäßig intensives Training könne bereits einen
bedeutenden Effekt haben, wenn es nur regelmäßig absolviert
werde.
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