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- 04.08.2003 -

 

 

 

 

 


 

Gesundheit:

Wie Grüner Tee vor Krebs schützt

Grüner Tee schützt auf vielfältigere Weise vor Krebs als bislang angenommen, sind amerikanische Wissenschaftler überzeugt.

(jkm) - Demnach sind es nicht nur Antioxidantien, denen der Tee seinen günstigen Einfluss auf die Gesundheit verdankt. Vielmehr verhindern zwei Inhaltsstoffe, dass beispielsweise Dioxine oder Bestandteile des Zigarettenrauchs die Genaktivität beeinflussen.

Diese Entdeckung könne vielleicht erklären, warum der Genuss von Grünem Tee das Krebsrisiko senke, schreiben die Forscher um Thomas Gasiewicz von der University of Rochester, New York, im Fachblatt "Chemical Research in Toxicology". Allerdings bleibe noch zu klären, ob die beiden Inhaltsstoffe nach dem Trinken unverändert in den Körper aufgenommen werden.

Gasiewicz und seine Gruppe untersuchten die Wirkung von Grünem Tee auf ein körpereigenes Protein, das an der Regulation zahlreicher Gene beteiligt ist. Indem aromatische Kohlenwasserstoffe an diesen Dioxin- oder Aryl Hydrocarbon-Rezeptor (AhR) binden, aktivieren sie ihn. Damit verändern sie wiederum die Genaktivität und damit das Wachstums- und Teilungsverhalten von Zellen.

Zwei Inhaltsstoffe des Tees verhindern die Aktivierung des Rezeptors jedoch, fanden die Forscher bei ihren Untersuchungen an Mäusezellen. Vorläufige Resultate zeigten, dass ein ähnlicher Effekt auch in menschlichen Zellen auftrete. Die zwei Substanzen namens Epigallocatechin und Epigallocatechin-Gallat gehören zu den so genannten Flavonoiden, die auch in Kohl und Weintrauben reichlich vorhanden sind und zu deren Schutzwirkung beitragen.

Grüner Tee enthält eine Unmenge verschiedener Inhaltsstoffe, von denen einige antioxidativ wirken und Giftstoffe direkt entschärfen können. Gasiewicz glaubt denn auch nicht, dass der positive Einfluss des Getränks auf einem einzigen Mechanismus beruht. "Wahrscheinlich entfalten die Inhaltsstoffe von Grünem Tee ihre Wirkung auf unterschiedliche Art und Weise", so der Forscher.

 


© ArtToday

Teepflückerin in China

 

 Mehr Informationen:

Krebsinformationsdienst des DKFZ Heidelberg

Grüner Tee

 

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