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Studie: Öl aus Alaska statt aus
dem Irak?
Im Nordwesten Alaskas kämpfen
derzeit Energiewirtschaft und Naturschützer um eine besonders
reiche Lagerstätte für Erdöl.
Hamburg (vv) - Einer aktuellen
Studie zufolge liegt unter dem umstrittenen Gebiet etwa ein Zehntel
der Ölmenge, die man im Irak vermutet. Dies berichtet das
Magazin "National Geographic Deutschland" in der aktuellen
Ausgabe.
Rund 2 Billionen Liter Erdöl
- etwa 50 Prozent aller bisher bekannten Reserven der USA - sollen
in der Region des National Petroleum Reserve-Alaska (NPRA) lagern.
Dieses Gebiet, das mit einer Fläche von fast 100.000 Quadratkilometern
etwa doppelt so groß wie Niedersachsen ist, wurde bereits
1923 als Förderareal ausgewiesen, aber bislang von der Industrie
weitgehend ignoriert.
Die Industrie konzentrierte sich
stattdessen auf eine Lagerstätte knapp 200 Kilometer weiter
östlich: das Gebiet des Artic National Wildlife Refuge (ANWR).
Anhaltende Proteste gegen Bohrungen sowie die Entdeckung der neuen
Ölreserven verlagerten jetzt das Interesse der Industrie
auf das Gebiet des NPRA.

© National Geographic Deutschland
Rund 2 Billionen
Liter Erdöl - etwa 50 Prozent aller bisher bekannten
Reserven der USA - sollen in der Region des National Petroleum
Reserve-Alaska (NPRA) lagern.
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Die Lagerstätten des NPRA
sollen allerdings verstreuter und tiefer im Boden liegen. Eine
Erschließung wäre deshalb vergleichsweise teurer, würde
sich aber für die Industrie lohnen, sobald der Preis auf
35 Dollar pro Barrel steigt.
Im Februar wurde aufgrund der
Konfrontation mit dem Irak bereits die 33-Dollar-Grenze durchbrochen.
Amerikas Naturschützer rufen derweil erneut zum Widerstand
auf - wie schon bei ihrem Kampf um das ANWR.
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