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Klima-Erwärmung: Meteorologen erwarten
mehr Flutkatastrophen
Die Klimaerwärmung führt
nach Auskunft dänischer Meteorologen in vielen Regionen Europas
zu einer steigenden Zahl extremer Regenfälle mit Flutkatastrophen.
Kopenhagen (dpa) - In diesen
Regionen könnten trotz eines generellen Trends zu trockenerem
Sommerwetter häufiger Phasen mit heftigen Flutwellen wie
zuletzt an Elbe und Oder auftreten. Jens und Ole Christensen vom
Meteorologischen Institut Dänemarks in Kopenhagen veröffentlichen
ihre Studie in der britischen Zeitschrift «Nature»
(Bd. 421, S. 805) vom Donnerstag.
Die Modellrechnungen ergaben
eine Zunahme der Fälle von extremen Niederschlägen von
einem bis fünf Tagen Dauer zwischen Juli und September. Die
dänischen Meteorologen verwiesen in ihrem Beitrag auf die
bereits eingetretenen Überschwemmungekatastrophen an der
Oder 1997 und im vergangenen Jahr an der Elbe sowie der Anfall
großer Wassermengen in der Rhone ebenfalls im Jahr 2002.
Ähnliche Prognosen hatten
auch andere internationale Teams in den vergangenen Jahren gestellt.
Die dänischen Forscher hatten in ihrer Klima-Modellrechnung
umfassende Daten zu Wetter, Niederschlägen, aber auch Belastungen
der Atmosphäre mit Treibhausgasen wie Kohlendioxid (CO2)
und weiteren Emissionen verarbeitet. Die Modelle waren insbesondere
auf Europa zugeschnitten.
Als möglichen Hintergrund
für die Zunahme heftiger Regenfälle nannte Ole Christensen,
dass warme Luftmassen einschließlich des CO2-Anteils wesentlich
mehr Wasserdampf enthalten als kältere. Je kräftiger
man die Erwärmung des Klimas für Europa annehme, desto
heftiger werde die Zunahme schwerer Niederschläge ausfallen.
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