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- 30.12.2002 -

 

 

 


 

"Ground Zero": Kaum Krebs-Gefahr

Als am 11. September 2001 die Türme des World Trade Center in sich zusammenfielen, zogen riesige Staubwolken durch New York. Mit dem Staub wurden auch krebserregende Stoffe verbreitet. Die Gesundheitsgefahr dürfte aber geringer sein als bisher vermutet.

(jkm) - Unbekannt ist, wieviele polyziklische armomatische Kohlenwasserstoffe, die als krebserregend gelten, freigesetzt wurden. Die Schätzungen schwanken zwischen einhundert und eintausend Tonnen. Doch amerikanische Forscher geben jetzt im Magazin "Environmental Science & Technology" Entwarnung: Die krebserregenden Partikel waren zu groß, um bis in die feinen Lungenbläschen vorzudringen.

Paul Lioy und seine Kollegen vom "Environmental and Occupational Health Sciences Institute" in Piscataway hatten in der Woche nach dem Anschlag an 13 Standorten rund um das World Trade Center Staubproben gesammelt. In einer ersten Analyse suchten sie vor allem nach Asbest und vergleichbaren Fasern. Den Kohlenwasserstoffen spürten erst jetzt Lioys Kollegen um John Offenberg von der Rutgers Universität nach.

Wie die Forscher berichten, fanden sich zwar große Mengen dieser Stoffe im Staub, doch waren die Partikel überwiegend größer als zehn Mikrometer (zehn tausendstel Millimeter). Derartig große Kohlenwasserstoffe blieben bereits in den oberen Atemwegen stecken, erklärte Lioy. Lungenkrebs könnten die Stoffe nur dann begünstigen, wenn sie ins feine Lungengewebe gelangt wären und sich dort festgesetzt hätten.

 


© ArtToday

Der Blick auf die Skyline New Yorks - vor dem 11. September 2001.

 

 Mehr Informationen:

American Chemical Society

Environmental Protection Agency (EPA)

"Environmental Science & Technology"

(Pläne zum Wiederaufbau)

DIE ZEIT: Tod vom Allerfeinsten

 

 Lesen Sie auch:

New York: Vorfahrt für Hybrid-Busse

Wie Passivrauchen: Feine Luftpartikel fördern Lungenkrebs

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