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Babys: Schlafrhythmus durch Massage
finden
Werden Neugeborene regelmäßig
zu einer festen Schlafzeit massiert, entwickeln sie eher einen
Schlafrhythmus als Babys, die spontan und ohne Streicheln einschlafen.
(jkm) - Der Tagesrhythmus der
Kinder gleicht sich denen ihrer Eltern an und die Ausschüttung
des Schlafhormons Melatonin wird angeregt, berichten israelische
Forscher im "Journal of Developmental and Behavioral Pediatrics".
Die zum Einschlafen massierten
Babys waren in den frühen Morgenstunden und am späten
Nachmittag aktiv und schliefen die Nächte relativ gut durch,
fanden Sari Goldstein Ferber von der Universität Tel Aviv
und ihre Kollegen.
Die Babys der Vergleichsgruppe,
die ohne dieses Ritual einschliefen, zeigten im Alter von acht
Wochen dagegen einen Rhythmus, der Eltern den Schlaf rauben kann.
Sie schliefen am Nachmittag und wurden um Mitternacht richtig
munter.
Die Verhaltensänderung der
Babys, die etwa eine halbe Stunde am Kopf und Rücken gestreichelt
wurden, äußerte sich auch in einer Veränderung
des Hormonhaushaltes. Im Alter von 12 Wochen war bei ihnen die
Ausschüttung des Schlaf-Hormons Melatonin regelmäßig
zur Nacht erhöht.
Da die Ausschüttung des Hormons
durch die innere biologische Uhr reguliert wird, vermuten die
Forscher, dass "die Massagen eine starke Zeit-Marke setzen,
die den Kindern hilft, ihre sich entwickelnde innere Uhr mit den
äußeren Umständen abzustimmen."
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