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Acrylamid:
Experten beantworten Fragen
In der Diskussion um den Krebs
erregenden Stoff Acrylamid in Lebensmitteln beantworten Experten
nun im Internet kostenlos Fragen von Verbrauchern.
Berlin (dpa) - Ab sofort gebe
es unter www.was-wir-essen.de das «Acrylamid-Forum»,
teilte das Verbraucherministerium am Mittwoch in Berlin mit. Dort
könnten kostenfrei Fragen zum Thema gestellt werden, die
Experten des vom Ministerium geförderten «aid infodienstes»
innerhalb von zwei Tagen beantworteten.
Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen
hat die Zubereitung von Kartoffel- und Getreideprodukten wesentlichen
Anteil an der Entstehung von Acrylamid. «Deshalb kann in
der eigenen Küche viel zur Senkung von Acrylamidgehalten
getan werden», hieß es in der Mitteilung des Ministeriums.
Acrylamid wirkt im Tierversuch Krebs auslösend und Erbgut
schädigend.
Der Stoff entsteht bei starker
Erhitzung von kohlenhydratreichen Lebensmitteln, vor allem in
Kartoffeln und Getreide. Acrylamid wird als Nebenprodukt der so
genannten Bräunungsreaktion beim Backen, Rösten und
Braten von Lebensmitteln gebildet: Je dunkler beispielsweise Pommes,
Chips oder Backofen-Kartoffeln sind, desto höher ist vermutlich
auch ihr Gehalt an Acrylamid.
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