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Bei Stress: Haustiere bevorzugt
Wer unter Stress steht und
sich entspannen will, sollte einfach ein paar Minuten allein mit
seinem Haustier verbringen.
(jkm) - Der Kontakt mit Hund oder
Katze ist entspannender als ein Gespräch mit dem Ehepartner
oder Freunden. Davon sind amerikanische Wissenschaftler überzeugt.
Das Haustier helfe, Stress weniger wichtig zu nehmen, schreiben
sie im Magazin "Psychosomatic Medicine".
Die Forscher um Karen Allen von
der State University of New York stützen ihre These auf Versuche,
in denen Freiwillige unter Stress gesetzt wurden, indem sie schwierige
Kopfrechnungen durchführen oder sich überwinden mussten,
eine Hand für zwei Minuten in eiskaltes Wasser zu tauchen.
In beiden Durchgängen wurden Herzschlag und Blutdruck der
Teilnehmer gemessen. Ihre Versuche führten die Forscher mit
240 verheirateten Paaren in deren Wohnungen durch. Die Hälfte
der Paare besaß einen Hund oder eine Katze.
Bei jenen Teilnehmern, die die
Versuche in Anwesenheit ihres Haustieres durchführten, wurde
der ruhigste Herzschlag und der niedrigste Blutdruck gemessen.
Wer dagegen einen Freund hinzuzog, war eher noch aufgeregter als
allein. Die Präsenz eines Menschen wirkte sich auch negativ
auf das Kopfrechnen aus, während mit tierischem Beistand
die wenigsten Fehler gemacht wurden.
Für Forschungsleiterin Karen
Allen von der State University of New York ist die Untersuchung
ein Beweis dafür, "dass soziale Unterstützung auch
über Artengrenzen hinweg funktioniert".
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