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Status: Markenjeans machen nicht beliebt
Grundschüler bewerten
den sozialen Status untereinander nicht nach Markenkleidung oder
der Höhe des Taschengeldes. Persönliche Leistungen sind
entscheidender.
(jkm) - So setzen sich Kinder
besser durch, die viele Ideen haben und sie anderen vermitteln
können. Auch Sportlichkeit oder gute Schulnoten können
den Status heben.
Zu diesem Ergebnis kommen die
Psychologinnen Judith Schrenk und Christine Gürtler vom Max-Planck-Institut
für Bildungsforschung in Berlin. Sie hatten insgesamt 234
Grundschüler in zehn Berliner Schulklassen befragt.
"Wenn Kinder, egal ob Junge
oder Mädchen, bei anderen etwas erreichen wollen sind sie
freundlich", sagt Schrenk. Anderen Schaden zufügen,
Schlagen oder Auslachen, sei "out".
Doch auch aggressive Kinder finden
Freunde, ergänzt Gürtler. Die Freunde schrecke das aggressive
Verhalten nicht ab, "sie nehmen es sogar viel stärker
wahr als nicht befreundete Klassenkameraden", weiß
die Psychologin.
Dafür würden die Freunde
aggressiver Kinder andererseits auch deren positive Eigenschaften
wie gute Laune oder Humor viel eher anerkennen. Aggressive Kinder
könnten dann lernen, Probleme untereinander von gleich zu
gleich ohne Schlagen und Anschreien zu regeln.
Gutes Aussehen, Markenkleidung,
hohes Taschengeld oder High-Tech-Spielzeuge hätten dagegen
unter Berliner Grundschülern fast keinen Einfluss auf die
Stellung des Kindes in der Klasse.
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