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Umweltprobleme:
Weltweite Wasserknappheit
Während Deutschland und
weite Teile Europas im August die schlimmsten Überflutungen
seit Jahrhunderten erleben, wird in vielen Teilen der Welt das
Wasser knapp.
Hamburg (vv) - Wie "National
Geographic Deutschland" in der aktuellen September-Ausgabe
berichtet, werden nach Schätzungen von Forschern im Jahr
2025 vier Milliarden Menschen - die Hälfte der Weltbevölkerung
- unzureichend mit Wasser versorgt sein.
Zunehmende Bewässerung in
der Landwirtschaft lässt Flüsse in China und Nordamerika
austrocknen, und in vielen Städten der Dritten Welt haben
die Menschen kein sauberes Trinkwasser.
Jedes Jahr sterben mehr als fünf
Millionen Menschen an Krankheiten wie Ruhr und Cholera, die durch
verschmutztes Trinkwasser verursacht werden. Der Mangel an Süßwasser
steht ganz oben auf der Liste der Umweltprobleme, vor denen die
Menschheit im 21. Jahrhundert steht.
In vielen Teilen der Welt wird
es immer schwieriger, ausreichend Wasser zu gewinnen. Verschmutzungen
und der Bedarf einer wachsenden Bevölkerung machen es zu
einem kostbaren Gut. Berechnungen zufolge verbrauchen die Menschen
heute 45-mal so viel Wasser wie vor 300 Jahren.
USA: 382 Liter Wasser am Tag
Jeder Amerikaner nutzt durchschnittlich
382 Liter Wasser am Tag - mehr als 15-mal so viel wie die Menschen
in Entwicklungsländern. In Deutschland liegt der tägliche
Wasser Pro-Kopf-Verbrauch bei knapp 130 Litern.
Weltweit arbeiten Menschen an
Lösungen. In Indien, berichtet "National Geographic
Deutschland", werden zum Beispiel alte Systeme zur Speicherung
von Monsunregen wiederbelebt, dadurch wird auch der Grundwasserspiegel
angehoben. In Südafrika werden neue, computergesteuerte Systeme
zur effektiven Bewässerung von Plantagen eingesetzt.
Und vielerorts kommen die Menschen
allein durch Sparmaßnahmen ans Ziel. Wie Bürstadt (Hessen),
wo der tägliche Wasserverbrauch bei nur noch 99,9 Litern
pro Einwohner liegt.
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