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Abschreckung: Chili gegen Elefanten
Elefanten auf Futtersuche machen
afrikanischen Bauern das Leben schwer. Jetzt haben Biologen aus
Simbabwe und Großbritannien eine Lösung gefunden: Die
Dickhäuter bleiben fern, wenn man die Felder mit einer Chili-Hecke
umpflanzt.
(jkm) - Räuberische Elefanten
sind in vielen dicht besiedelten Regionen Afrikas unterwegs. Allein
in Botswana, eines der wenigen Länder, das betroffene Bauern
finanziell entschädigt, werden jährlich über eine
Million Euro an Ernteausfällen durch Elefanten registriert.
Elektrozäune könnten vielleicht Schutz bieten, doch
Fallensteller stehlen regelmäßig den begehrten Draht.
In den meisten Staaten werden
die Bauern mit dem Ärger allein gelassen. Deshalb haben sich
Loki Osborn, Biologe vom Mid-Zambezi Elephant Project, und Guy
Parker von der University of Kent des Problems angenommen.
Auf Versuchsflächen konnten
sie mit Hilfe von Glocken und einfachen Lärmmaschinen sowie
durch Chilipflanzen die Verluste um rund 75 Prozent verringern.
Das berichtet das Magazin "Nature" in seiner Online-Ausgabe.
Die scharfen Chilischoten werden
von Elefanten und anderen tierischen Räubern gleichermaßen
verschmäht. Hilfreich kann es auch sein, einige Chilipflanzen
zu verbrennen und die Tiere mit dem beißenden Rauch zu vertreiben,
entdeckten die Biologen.
Weil sich mit Chili zudem gute
Umsätze erzielen lassen, hat das Elefantenprojekt die Firma
"Chilli Pepper Company" gegründet. Sie lehrt den
Anbau und hilft den Bauern bei der Vermarktung ihrer Ware.
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