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Vereinte Nationen: Die Ozeane gehen
online
Die aktuellen Zustände
der Weltmeere können ab sofort per Internet abgerufen werden.
Die UNO will so über Meeresverschmutzung, Zerstörung
der Küsten und Überfischung informieren.
(jkm) - Das Angebot haben die
Vereinten Nationen unter www.oceansatlas.org freigeschaltet. Die
Basis des Webangebots bilden jene Informationen, die die UN-Organisationen
tagtäglich zusammentragen.
An dem Projekt beteiligen sich
unter anderem das Umweltprogramm UNEP, die Weltorganisation für
Meteorologie WMO, die Internationale Seeschifffahrtsorganisation
IMO und die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO,
von der auch die Initiative zur Verknüpfung der UN-Daten
ausging.
Unter anderem werden globale Karten
der Weltmeere bereit gestellt, die mit Hunderten von Detailkarten
verbunden sind. Das Startangebot ist noch lückenhaft, soll
aber künftig durch aktuelle Messdaten und Videobilder - beispielsweise
von treibenden Eisbergen - , durch Seekarten und Klimaprognosen
ergänzt werden.
Durch medizinische Informationen
will die UNO außerdem zeigen, welche Bedeutung die Meere
für die menschliche Gesundheit haben. Dies soll helfen, bei
künftigen Verhandlungen über den Schutz der Weltmeere
Druck auf die beteiligten Staaten auszuüben.
Es handle sich um das "ehrgeizigste
Projekte zur Vermittlung wissenschaftlicher Informationen, das
jemals online gegangen ist", teilte die UNO mit. Bewusst
habe man den 5. Juni, den "Welt-Umwelt-Tag", als Starttermin
für das Projekt gewählt.
Prompt brach der Server unter
dem Publikumsinteresse zusammen. Tröstlich für alle,
die vorerst nicht bis zum Angebot durchdringen: Das Datenmaterial
wird auch auf CD und anderen Medien aufbereitet werden.
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