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China: Umweltschutz vor 2000 Jahren
Chinesische Archäologen
sind auf die ältesten Umweltschutz- Bestimmungen ihres Landes
gestoßen.
(jkm) - Die Regeln stammen aus
der westlichen Han Dynastie (206 vor bis 24 n.Chr.) und wurden
in der nordwestlichen Provinz Gansu entdeckt. Dort stehen die
Vorschriften auf eine Mauer geschrieben, die bereits im Dezember
1992 in Dunhuang freigelegt wurde. Ihr Inhalt wurde aber erst
jetzt bei einer Überprüfung entziffert.
Wie die Zeitung "Peoples
Daily" berichtet, handelt es sich um eine kaiserliche Anordnung,
die die Eltern des Kaisers Pingdi - er herrschte von 1 vor bis
6 n.Chr. - erlassen haben. Insgesamt entschlüsselten die
Forscher 50 detaillierte Verbote.
Demnach war es unter anderem untersagt,
im Frühling Bäume zu fällen und Jungtiere zu jagen.
Im Sommer durfte kein Holzfeuer entzündet, im Herbst nicht
gegraben werden.
Die kaiserliche Anordnung zeige,
dass im antiken China bereits die Bedeutung des Umweltschutzes
und eines nachhaltigen Wachstums erkannt worden sei, sagte Forschungsleiter
He Shuangquan.
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