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Japanische Studie: Geklonte Mäuse
sterben früher
Japanische Forscher haben
ein weiteres Problem mit geklonten Tieren entdeckt. Sie sterben
weitaus früher als andere Tiere.
New York (dpa) - In einer Studie
mit 12 Klon-Mäusen und 7 normal gezüchteten Kontrollmäusen
erreichten nur 2 der geklonten Tiere ein Alter von 800 Tagen.
Dagegen lebten 6 der 7 Kontrolltiere mehr als 800 Tage. Die erste
Klonmaus starb bereits nach 311 Tagen.
Forscher um Atsuo Ogura von Japans
Nationalem Institut für Infektionskrankheiten in Tokio berichteten
am Montag (Ortszeit) in einer Online-Veröffentlichung des
Wissenschaftsjournals «Nature Genetics», dass die
geklonten Mäuse an Leberversagen und Lungenentzündung
eingingen.
Aus der geringen Zahl ihrer infektionsbekämpfenden
Antikörper schließen Ogura und Kollegen, dass das Immunsystem
der Klonmäuse zu schwach war, um Krankheitserreger abzuwehren.
Andere Forscher hatten zuvor
bereits gefunden, dass geklonte Tiere häufig deformiert zur
Welt kommen und zur Fettleibigkeit neigen. Das japanische Team
ist das erste, das die verkürzte Lebensspanne nachweisen
konnte.
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