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Norweger planen schwimmende Offshore-Windparks
Der norwegische Energiekonzern Hydro plant im
Meer schwimmende Windkraftanlagen. Die Konstruktion beruht auf
der Technologie für Ölplattformen. Eine Demonstrationsanlage
soll 2007 in Betrieb gehen.
(vv) - Der norwegische Energie- und Aluminiumkonzern Hydro plant
im Meer schwimmende Windkraftanlagen, die in einer Wassertiefe
von 200 - 700 Meter eingesetzt werden können. Die Konstruktion
beruht auf der Technologie für Ölplattformen. Das Hywind
genannte Konzept wird zur Zeit am Modell im norwegischen Trondheim
getestet.
Das Konzept sieht die Verbindung einer herkömmlichen Offshore-Windkraftanlage
mit einem schwimmenden Betonzylinder mit Ballasttanks und Ankern
vor, wie sie ähnlich auch bei Bohrinseln in der Nordsee verwendet
werden. Drei Anker sollen die Anlage stabilisieren. Die erzeugte
Energie soll entweder über Seekabel an die Küste geliefert
werden oder zum Betrieb anderer Offshore-Anlagen wie etwa Ölplattformen
dienen.

© Hydro
Drei Anker sollen die Hywind-Anlage stabilisieren.
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Eine Demonstrationsanlage mit einer Leistung von 3 Megawatt soll
2007 in Betrieb gehen. Die Anlage soll sich 80 Meter über
den Meeresspiegel erheben und einen Rotordurchmesser von ungefähr
90 Metern haben. Für die Zukunft plant Hydro Anlagen mit
einer Leistung von 5 Megawatt und einem Rotordurchmesser von 120
Metern. In 10 - 15 Jahren könnten dann Windparks mit bis
zu 200 Anlagen 4 Terawattstunden (TWh) Strom pro Jahr produzieren.
Dies wäre nach den Angaben ausreichend, um die Nachfrage
von 200.000 Haushalten zu decken.
Hydro hat nach eigenen Angaben bereits über 2,5 Mill. Euro
in das Projekt investiert. Die weiteren Forschungsarbeiten und
die Demonstrationsanlage würden mindestens weitere 19 Mill.
Euro kosten.
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