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- 02.11.2005 -

 

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Konferenz zu erneuerbaren Energien in Peking

Eine Konferenz in Peking wird in der kommenden Woche über den aktuellen Stand der weltweiten Entwicklungen der erneuerbaren Energien diskutieren.

(vv) - Am 7. und 8. November wird in Peking die internationale Konferenz zum weltweiten Ausbau der erneuerbaren Energien stattfinden. Die Konferenz wird sich vor allem mit dem Stand des Ausbaus erneuerbarer Energien sowie mit den Themen Technologietransfer und Entwicklungsfragen befassen. Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne), der an der Konferenz teilnehmen wird, sagte: "Die erneuerbaren Energien sind auf der ganzen Welt auf dem Vormarsch. Mit der Konferenz in Peking setzen wir ein Signal für eine nachhaltige Entwicklung weltweit sowie für den globalen Klimaschutz."

Die Konferenz in Peking ist das offizielle Folgetreffen der Bonner "renewables2004". In Bonn war ein internationales Aktionsprogramm zum Ausbau der erneuerbaren Energien mit knapp 200 Einzelmaßnahmen und Verpflichtungen verabschiedet werden. In Peking soll jetzt eine erste Bilanz über die Umsetzung dieses Programms gezogen werden.

Zu der "Beijing International Renewable Energy Conference" (Birec 2005) werden nach Angaben des Bundesumweltministeriums (BMU) mehr als tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über hundert Ländern erwartet, darunter dreißig Minister, Vertreter internationaler Organisationen, der Wissenschaft und der Industrie. Neben dem Konferenzprogramm finden auch zahlreiche Foren zu Fragen der Wirtschaft, Technologie und Entwicklung statt. Die Konferenz wird von der chinesischen Regierung mit Unterstützung der Bundesregierung, der EU-Kommission und der Vereinten Nationen ausgerichtet.

China hatte sich auf der "renewables2004" in Bonn verpflichtet, bis 2010 60 Gigawatt (GW) Kapazität aus erneuerbaren Energien zu installieren. Das ist laut BMU das 10-fache der heutigen AKW-Kapazität Chinas und das 30-fache der Kapazität, die die drei neuen Atomkraftwerke ins Netz einspeisen können, die China bis 2010 fertig gestellt haben will. China will bis 2010 10 Prozent der Stromerzeugung und 5 Prozent des Primärenergieverbrauchs aus erneuerbaren Energien bereitstellen. Bereits im Februar dieses Jahres hat China – nach dem Vorbild des deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) – ein Gesetz zur Förderung der Erneuerbaren verabschiedet.

Bundesumweltminister Jürgen Trittin: "Mit dem Bonner Aktionsprogramm leisten wir einen gewichtigen Beitrag zur Lösung der globalen Herausforderungen Armut und Klimawandel. Wir können das Problem der Armut nur lösen, wenn wir Umwelt und Entwicklung verbinden. Die erneuerbaren Energien sind die treibende Kraft für Entwicklung." Trittin wies darauf hin, dass die vollständige Umsetzung des Bonner Aktionsprogramms den weltweiten Ausstoß von Kohlendioxid bis 2015 um rund 5 Prozent senke. Das Programm führe zu Investitionen in Höhe von rd. 320 Mrd. US-Dollar. Bis zu 300 Millionen Menschen erhielten dadurch erstmals Zugang zu Strom.

 

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© DOE

Windfarm in Kalifornien

 

 Mehr Informationen:

BIREC 2005

Hintergrundinfos des BMU

renewables 2004: Konferenzergebnisse

 

 Lesen Sie auch:

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