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Deutschland ist Weltmeister in der Wind- und Sonnenenergienutzung
Regenerative Energien aus Wind, Wasser und Sonne
gewinnen weltweit immer stärker an Bedeutung.
(vv) - Deutschland nutzt die regenerativen Energien weltweit
am stärksten. So drehen sich rund 16.000 Windräder,
die an die 20.000 Megawatt Energie erzeugen. Auch der Strom aus
der Sonne wird immer wichtiger: Im Jahr 2003 ist die Gesamtfläche
der Sonnenkollektoren in Deutschland stärker gewachsen als
in allen übrigen der damals noch 15 EU-Staaten zusammen.
Biodiesel macht immerhin schon drei Prozent des Gesamtverbrauchs
an Diesel aus. Das berichtet das Reportagemagazin "National
Geographic Deutschland" in seiner August-Ausgabe.
Bedeutung regenerativer Energien wächst
weltweit
Regenerative Energien aus Wind, Wasser und Sonne gewinnen weltweit
immer stärker an Bedeutung zurzeit liefern sie rund
14 Prozent des gesamten Strombedarfs. In Dänemark werden
bereits etwa 20 Prozent des Stroms nur mit Windkraft erzeugt.
Zusammen produzieren Europas Windräder laut "National
Geographic" immerhin fast 40000 Megawatt Energie, das entspricht
der Leistung von 40 großen Kohlekraftwerken. In Spanien
setzt der Staat immer mehr auf die Sonnenkraft; dort wird die
Nutzung der Solarenergie bei Neubauten gesetzlich vorgeschrieben.
Weltenergiebedarf könnte sich verdreifachen
Wissenschaftler prognostizieren, dass sich der Energiebedarf
innerhalb der nächsten hundert Jahre verdreifachen könnte.
Bereits heute werden auf der Erde täglich 320 Milliarden
Kilowattstunden Energie verbraucht. Das ist, als würde jeder
Erdbewohner rund um die Uhr 22 Glühbirnen brennen lassen.
Experten schätzen, dass die heutigen Ölvorräte
noch etwa 30 Jahren reichen dürften. Durch einfache Maßnahmen
können die Energievorräte zu geschont werden: So spart
jede Glühbirne, die durch eine Energiesparlampe ersetzt wird,
rund 225 Kilogramm Kohle ein.
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