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- 15.06.2005 -

 

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Bundesregierung zieht positive Bilanz des Erneuerbare-Energien-Gesetzes

Das Gesetz zur Förderung der Erneuerbaren Energien (EEG) hat sich nach Auffassung der Bundesregierung bestens bewährt.

(vv) - Das Gesetz habe den Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch auf rund 10 Prozent gesteigert. Erneuerbare Energien vermeiden 70 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr und schaffen Arbeit für 130.000 Beschäftigte, teilte das Bundesumweltministerium (BMU) mit. Dies gehe aus der Antwort auf die Große Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion "Erneuerbare Energien in Deutschland" hervor. "Das EEG hat sich als das beste Instrument zur rechten Zeit am richtigen Platz erwiesen", so Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne).

Die Antwort widerlegt laut Trittin einige häufig von Gegnern der erneuerbaren Energien verbreitete Vorurteile. So könne von den angeblich hohen Kosten für die Verbraucher nicht die Rede sein. Das EEG habe am gesamten Strompreis der Haushalte einen Anteil von nur 3 Prozent. Die Strompreisanstiege der vergangenen Jahre für Haushalte seien vorwiegend durch die Stromkonzerne verursacht. Das EEG bewirke den schnellen Ausbau von Windenergieanlagen, Biomassekraftwerken und Photovoltaikanlagen, sei aber kaum für die Steigerung der Strompreise verantwortlich.

Aus der Antwort geht laut BMU weiterhin hervor, dass das EEG im Vergleich zu anderen Instrumenten zur Förderung der Erneuerbaren Energien, wie beispielsweise das in Großbritannien oder Italien verwendete Quotenmodell, kostengünstiger ist. Ein Wechsel des Instruments wäre also, ein Ausbau in gleichem Umfang unterstellt, für die Stromkunden teurer.

Ein vergleichbarer Ausbau wäre laut BMU allerdings nicht zu erwarten. Denn Länder wie Großbritannien, Italien oder Polen, die keine mit dem EEG vergleichbare Einspeiseregelung hätten, könnten keinen vergleichbaren Erfolg beim Ausbau der Erneuerbaren Energien vorweisen. Anders beispielsweise Spanien, wo im letzten Jahr erstmals mehr Windräder dazugebaut wurden als in Deutschland. 16 EU-Staaten würden inzwischen über ein Einspeisesystem vergleichbar mit dem EEG verfügen.

 

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 Mehr Informationen:

BMU

 

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