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- 10.05.2005 -

 

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dena-Netzstudie: Stromnetz muss ausgebaut werden

Die Stromnetze sind für den kommenden Windenergieausbau nicht ausreichend ausgelegt, sagt die Deutsche Energie-Agentur.

(vv) - Stephan Kohler, Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), hat bei der Vorstellung der dena-Netzstudie am Dienstag in Berlin dazu aufgerufen, die Integration der Windenergie in die Stromversorgung Deutschlands entschlossen voranzutreiben.

Auf einer Konferenz zur Netzintegration von Windenergie sagte Kohler: "Die Verbundnetze sind für den kommenden Windenergieausbau und den europäischen Strombinnenmarkt nicht ausreichend ausgelegt. Bei Planung und Genehmigung dürfen wir keine Zeit verlieren, sonst kommt der Ausbau der Windenergie ins Stocken". Laut dena-Netzstudie müssen neue Hochspannungstrassen auf einer Länge von 850 km gebaut und auf 400 km verstärkt werden, um den Windstrom zu den Verbrauchern zu transportieren.

Die Ergebnisse der dena-Netzstudie lassen einen weiteren Ausbau der Windenergie an Land und im Meer erwarten. Laut dena-Studie wird bis zum Jahr 2015:

  • die Erzeugung von Windstrom auf über 77 Terawattstunden pro Jahr steigen, was etwa 14 Prozent des gesamten Endverbrauchs entspräche,
  • sich im Vergleich zum Jahr 2003 die Windstrommenge mehr als verdreifachen,
  • über 40% des Windstroms aus Windparks in Nord- und Ostsee kommen,
  • die zusätzliche Windstrommenge damit in einer Größenordnung liegen, die aufgrund des Atomausstiegs ausgeglichen werden muss.

"Die anstehenden Aufgaben sind lösbar und werden zu einem effizienteren Ausbau der erneuerbaren Energien führen", so Kohler weiter. "Allerdings müssen die Wind-, Netz- und Kraftwerksbranchen ihr Vorgehen aufeinander abstimmen."

 

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 Mehr Informationen:

dena-Netzstudie

 

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