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Neuer Verbund will Energieforschung vorantreiben
Zehn Fraunhofer-Institute haben jetzt ihre Kompetenzen
in der Energieforschung gebündelt. Insbesondere kleine und
mittelständische Unternehmen sollen von dem neuen Forschungsverbund
in Freiburg profitieren.
(vv) - Fossile Energieträger werden immer knapper. Langfristig
müssen deshalb regenerative Energiequellen stärker in
bestehende Versorgungssysteme eingebunden und vorhandene Energien
effizienter genutzt werden. Die Fraunhofer-Gesellschaft hat deshalb
ihre Forschungsaktivitäten im Bereich Energie mit einem Forschungsvolumen
von insgesamt 45 Mio. Euro zusammengeführt und einen Verbund
mit zehn Fraunhofer-Instituten gegründet. Der Energieverbund
bietet vier Themenschwerpunkte an: "Integrierte Energiesysteme",
"Effizienztechnologien", "Erneuerbare Energien"
und "Speicher- und Mikroenergietechnik".
"Gemeinsam mit der Industrie wollen wir die technologische
Führerschaft Deutschlands bei der effizienten Nutzung von
Energie und bei der Erschließung erneuerbarer Energieträger
weiter ausbauen", erläutert Joachim Luther, Verbundsvorsitzender
und Leiter des Fraunhofer ISE die Ziele des neuen Verbunds. Insbesondere
kleine und mittelständische Unternehmen, aber auch Politik
und Energiewirtschaft sollen so einen vereinfachten Zugang zu
den industrienahen Forschungskompetenzen der Fraunhofer-Institute
erhalten.
Die Geschäftsstelle des Verbunds wurde am Freiburger Fraunhofer-Institut
für Solare Energiesystem ISE eingerichtet. Sie diene als
zentrale Anlaufstelle für Unternehmen, die ihren Forschungsbedarf
analysieren lassen wollten und vermittle entsprechende Kompetenzen.
Von der Materialforschung bis zur makro-ökonomischen Systemanalyse
böten die zehn Institute ein breites Kompetenzspektrum an.
"Insbesondere für komplexe Forschungs- und Entwicklungsaufgaben
können wir durch die neue Form der Zusammenarbeit wirtschaftlich
attraktive Lösungen entwickeln", verspricht das Fraunhofer
ISE.
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