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Studie: Solarstrom künftig auf konkurrenzfähigem Preisniveau
Strom aus solarthermischen Großkraftwerken
könnte laut einer Studie in den kommenden Jahrzehnten auf
ein konkurrenzfähiges Preisniveau gesenkt werden.
(vv) - Solarstrom aus solarthermischen Großkraftwerken
kann künftig mit den Erzeugungskosten von konventionellen
Kraftwerken konkurrieren. Dies zeigt eine durch die Europäische
Union geförderte Studie, die unter dem Namen ECOSTAR (European
Concentrating Solar Thermal Roadmapping) und unter der Federführung
des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) zusammen
mit Forschungspartnern aus Frankreich, Israel, Russland, der Schweiz
und Spanien durchgeführt wurde.
Die Kosten für den Strom aus solarthermischen Kraftwerken
können in den nächsten 15 bis 20 Jahren von heute 15
bis 20 Cent pro Kilowattstunde auf ein konkurrenzfähiges
Niveau von etwa 5 bis 7 Cent pro Kilowattstunde für Mittellaststrom
in sonnenreichen Gegenden gesenkt werden, teilte das DLR mit.
Neben Kostensenkungen durch Maßnahmen zur Hochskalierung
von solarthermischen Kraftwerken zu größeren Einheiten
und durch Massenfertigungseffekte von Bauteilen könne eine
umfassende Kostensenkung (rund 50 Prozent Einsparungspotenzial)
vor allem durch technische Innovationen erzielt werden. Dringend
notwendig sei aber, dass die Forschungsanstrengungen auf dem Gebiet
der solarthermischen Kraftwerke verstärkt würden.

© FVS/PSA/DLR
Luftaufnahme der Parabolrinnen-Solarkraftwerke,
die seit über 10 Jahren in der kalifornischen Mojave
Wüste betrieben werden.
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Solarthermische Großkraftwerke arbeiten mit großen
Spiegelsystemen. Diese bündeln das Licht und bringen damit
Wasserdampf auf hohe Temperaturen von bis 600 Grad Celsius, der
dann eine Dampfturbine antreibt. Die Technik macht laut DLR nur
in sonnenreichen Ländern Sinn, für Deutschland sei sie
mangels ausreichender Sonne wenig interessant. In den USA arbeiten
entsprechende Anlagen seit Jahrzehnten, auch in Spanien werden
derzeit einige Anlagen gebaut.
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