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Kosten für Umweltschutz im Handwerk senken
Handwerksbetriebe können nun im Internet
ermitteln, wo und wie sie ihre Kosten für Energie, Wasser
und Abfall senken können.
(vv) - Das Bayerische Landesamt für Umweltschutz bietet
seit einigen Wochen Betrieben im Internet den Zugang zu einer
betrieblichen Umwelt-Daten-Analyse (buda)
an. Mit diesem Instrument können Handwerksbetriebe anhand
ihrer Verbrauchsdaten ermitteln, wo und wie sie ihre Kosten für
Energie, Wasser und Abfall senken können.
Das Verfahren ist einfach: Betriebe der Kfz-Branche (Werkstätten,
Autohäuser, Tankstellen), Offset-Drucker, Friseure, Fleischer,
Bäcker aber auch Schulen geben online und anonym ihre Verbrauchsdaten
ein. Buda errechnet daraufhin die Kosteneinsparungen im Vergleich
mit den Branchenbesten (Benchmarking) und gibt Tipps, wie Betriebe
diese Einsparungen schnell durch praktische Maßnahmen erzielen
können.
Zusätzlich zu diesem Einsparpotential gibt es einen weiteren
Anreiz: Der Freistaat Bayern übernimmt für ein Jahr
die Kosten für die erste 300 bayerischen Unternehmen, die
sich anmelden. Auch für Betriebe aus Hessen ist die Nutzung
kostenlos, Firmen aus anderen Bundesländern können gebührenpflichtig
teilnehmen.
Buda wurde in einem Forschungsprojekt des Bundesministeriums
für Bildung und Forschung mit Betrieben der Kfz-Branche entwickelt
und auf weitere Branchen übertragen. Der bayerische Handwerkstag,
die Innungen und Landesverbände der genannten Branchen unterstützen
die Teilnahme.
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