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Weltweit größte Wasserstofftankstelle eröffnet
In Berlin wurde jetzt von Verkehrsminister Manfred
Stolpe der Startschuss für das weltweit größte
mobile Wasserstoff-Demonstrationsprojekt gegeben.
(vv) - Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) hat am Freitag
in Berlin die derzeit größte öffentliche Wasserstoff-Tankstelle
in Betrieb genommen. Mit der Eröffnung der Tankstelle startete
zugleich das Wasserstoff-Demonstrationsprojekt Clean Energy Partnership
(CEP) in seine Praxisphase. In das Projekt investieren die Bundesregierung
und die neun Firmen der CEP insgesamt 33 Millionen Euro.

© CEP
Betankung eines 7er BMW an der Zapfsäule
für flüssigen Wasserstoff.
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Von außen ist die neue Wasserstofftankstelle eine konventionelle
Aral-Tankstelle. Innen aber befindet sich Wasserstofftechnologie,
die eine Flotte von zunächst 16 Wasserstoff-Fahrzeugen mit
flüssigem oder gasförmigem Wasserstoff versorgt. DaimlerChrysler
wird zehn Fahrzeuge vom Typ F-Cell, BMW zwei wasserstoffbetriebene
Exemplare der 7er-Reihe, Ford drei Focus FCEV Hybrid und Opel
einen HydroGen3 in das Projekt einbringen. Die Autos werden an
Kunden übergeben, so dass diese Fahrzeuge dann zum ersten
Mal unter Alltagsbedingungen gefahren werden. Die Flotte soll
im Laufe des Projekts weiter ausgebaut werden.
Vattenfall Europe liefert Öko-Strom zur Produktion des Wasserstoffs.
Der gasförmige Wasserstoff wird direkt in der Tankstelle
mit Wasser-Elektrolysetechnik erzeugt und auf einen Druck von
350 bar verdichtet. Fahrzeuge von DaimlerChrysler und Ford können
den Wasserstoff dann als Druckgas tanken. An den Zapfsäulen
kann aber auch flüssiger Wasserstoff getankt werden, der
mit Tankwagen angeliefert wird. Ihn tanken die Fahrzeuge von BMW
mit modifiziertem Ottomotor und die Brennstoffzellenfahrzeuge
von Opel.
Ziel des Demonstrationsprojektes ist es, die Alltagstauglichkeit
von Wasserstoff im mobilen Einsatz nachzuweisen und die Kundenakzeptanz
zu testen. Dabei sollen verschiedene Wasserstoff-Produktionswege
erprobt sowie die entsprechenden Fahrzeugtechnologien zur Serienreife
fortentwickelt werden. Auch die Wirtschaftlichkeit der nachhaltigen
Produktion von Wasserstoff als Kraftstoff soll erprobt werden.
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