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Geld vom Staat fürs Energiesparen
Wo gibt es Geld vom Staat fürs Energiesparen
und für erneuerbare Energien? Das Bundesumweltministerium
hat jetzt den Wegweiser durchs Förder-Dickicht aktualisiert.
(vv) - Eine komplett aktualisierte Auflage der Informationsbroschüre
über Förderprogramme für Energiesparmassnahmen
und erneuerbare Energien hat das Bundesumweltministerium in Zusammenarbeit
mit dem BINE Informationsdienst herausgegeben. Rund 400 Förderprogramme
der Europäischen Union, von Bund, Ländern, Kommunen
und Energieversorgern werden vorgestellt. "Unser Ziel ist,
den Bürgerinnen und Bürgern einen schnellen Überblick
zu bieten, welche Fördermittel es gibt und wo diese beantragt
werden können", sagte Bundesumweltminister Jürgen
Trittin (Grüne). "Die Bundesregierung stellt dank des
zusätzlichen Aufkommens aus der Ökologischen Steuerreform
jährlich 160 Millionen Euro für ein erweitertes CO2-Gebäudesanierungsprogramm
bereit."
Klimaschutz sei nicht allein Sache der Regierung, so Trittin.
Auch Wirtschaft, Verkehr und private Haushalte könnten einen
entscheidenden Beitrag leisten. Und davon noch profitieren: Durch
verbesserte Wärmedämmung und energiesparende Geräte
lasse sich bares Geld sparen. Oft würden die Energieeinsparpotenziale
mit der Begründung, sie seien zu teuer, nicht ausgenutzt
- obwohl verschiedenste Institutionen Milliarden Euro dafür
bereit stellen würden. Energiesparen und ein Wechsel zu erneuerbaren
Energien lohne sich angesichts steigender Öl- und Gaspreise
und auch dank der Fördermilliarden.
Die Broschüre "Geld vom Staat fürs Energiesparen"
bringt Licht in den Förderdschungel. Fördermaßnahmen
des Bundes werden ausführlich erläutert. Bei den Programmen
von Ländern, Kommunen und Energieversorgern werden Einzelheiten
und die Förderinstitutionen aufgeführt. Zusätzlich
informiert der BINE Informationsdienst Privatpersonen unter einer
Förder-Hotline, Telefon 0228/9 23 79 14, sowie im Internet
unter www.energiefoerderung.info. Hier werden auch tagesaktuelle
Änderungen angezeigt, die angesichts häufiger Programmänderungen
in jedem Fall berücksichtigt werden sollten.
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