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"Die Zukunftsanleihe" für nachhaltiges Wachstum
Eine "Zukunftsanleihe" soll Milliarden
Euro mobilisieren, um ökologische Investitionen, nachhaltiges
Wachstum, Arbeitsplätze und Wohlstand zu fördern.
Hamburg (vv) - Nicht weniger als ein Rundum-Modell für nachhaltiges
Wachstum präsentiert Maximilian Gege, geschäftsführender
Vorstand des Bundesdeutschen Arbeitskreises für umweltbewusstes
Management (B.A.U.M. e.V.), in seinem neuen Buch "Die Zukunftsanleihe".
Mit Hilfe eines 10-Jahres-Zukunftsprogramms soll die Anleihe ökologische
Investitionen in Unternehmen und Privathaushalten auslösen,
Millionen von Arbeitsplätzen schaffen sowie zusätzliche
Mittel für Bildung und Forschung gewinnen. Die Staatsverschuldung,
der Energieverbrauch und die dramatische Abhängigkeit von
fossilen Energieträgern sollen im Gegenzug reduziert werden.
"Die Zukunftsanleihe verbindet Wirtschaftswachstum, Umweltentlastung,
Wohlstand und Friedenssicherung und kann weltweit erfolgreich
praktiziert werden. Sie bringt Deutschland auf den Weg in eine
positive Zukunft, schafft Optimismus und Vertrauen", umschreibt
Gege sein Projekt.
Konkret geht es darum, Teile des Geldvermögens der Deutschen,
das den Angaben zufolge eine Höhe von 4.000 Mrd. Euro hat,
sowie frei werdende Mittel aus einem Umsteuern in der Politik
in eine über 10 Jahre laufende, mit fünf Prozent verzinsliche
Anleihe zu investieren. Die Gelder aus dieser Anleihe sollen gezielt
genutzt werden, um die Energieeffizienz und das Energiesparen
in Haushalten und Unternehmen zu erhöhen und erneuerbare
Energien zu fördern. Daraus sollen sich herausragende positive
Wachstumseffekte ergeben, unter anderem neue Arbeitsplätze,
zusätzliche Aufträge für die Unternehmen, ein erhöhter
finanzieller Spielraum der öffentlichen Hand und Steuersenkungen
durch höhere Einnahmen und reduzierte Sozialkosten. Eine
Win-Win-Situation für alle, ist Gege überzeugt.
Seit 20 Jahren die Umweltinitiative der Wirtschaft
Prof. Maximilian Gege stellte sein Projekt einer Zukunftsanleihe
am Mittwoch in Hamburg im Rahmen der Festveranstaltung "20
Jahre B.A.U.M e.V." vor. Der Verband mit Sitz in Hamburg
hat knapp 500 Mitglieder und ist damit die größte europäische
Umweltinitiative der Wirtschaft. Mitglieder sind nicht nur "Ökopioniere"
wie der Otto-Versand, die Heilmittelfirma Weleda, der Kindernahrungshersteller
Hipp oder die Ökobrauerei Lammsbräu, sondern auch Großunternehmen
wie die Deutsche Telekom, die Deutsche Bank oder Lufthansa.
Seit 20 Jahren engagiert sich der unabhängige und überparteiliche
Verband für den betrieblichen Umweltschutz sowie Fragen der
nachhaltigen Entwicklung und fördert insbesondere die Umsetzung
des umweltbewussten Managements in die unternehmerische Praxis.
Michael Otto, Versandhauschef aus Hamburg, lobt: "Dass Umweltschutz
in Deutschland als unternehmerische Herausforderung erkannt wird,
ist ganz wesentlich auch der Verdienst von B.A.U.M.."
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