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Nie mehr billiges Öl - Fördermaximum bald erreicht
"Historischer Wendepunkt": Die weltweite
Ölproduktion wird sich schon bald nicht mehr steigern lassen,
meint der Präsident der Bundesanstalt für Rohstoffe.
Hamburg (vv) - Die weltweite Ölproduktion werde sich schon
bald nicht mehr steigern lassen, sagt der Präsident der Bundesanstalt
für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), Friedrich-Wilhelm
Wellmer, in der Hamburger Wochenzeitschrift "Die Zeit".
"Wir nähern uns unerbittlich dem Fördermaximum."
Bei konventionellem Erdöl werde das Fördermaximum zwischen
2015 und 2020 erreicht. Dies sei "ein historischer Wendepunkt",
der "im Grunde unmittelbar bevorstehe."
Ölpreis von 100 Dollar pro Fass möglich
Im Vergleich zu den Preissteigerungen von Kupfer, Eisenerz und
Kohle bezeichnet Wellmer die jüngsten Ölpreissteigerungen
zwar als "moderat", doch sollten sich Verbraucher und
Politiker auf dauerhaft teures Öl einstellen. "Die Zeit
des billigen Öls ist vorbei", erklärt Wellmer.
Zwar sei er zuversichtlich, dass die Verbraucher von "wirklich
fürchterlichen Preisausschlägen" verschont blieben,
aber "unmöglich" sei ein Ölpreis von 80 oder
100 Dollar pro Fass nicht. In New York kostete ein Barrel vergangene
Woche fast 50 Dollar.
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