CO2: US-Bundesstaaten verklagen Kraftwerksbetreiber
Die Stadt New York und acht US-Bundesstaaten
haben fünf amerikanische Kraftwerkbetreiber wegen deren Umweltbelastung
angeklagt.
(jkm) - Acht US-Bundesstaaten und die Stadt New York planen eine
Klage gegen fünf Kraftwerksbetreiber. Das berichtet die "New
York Times" unter Berufung auf den Entwurf einer entsprechenden
Pressemitteilung. Mit der Klage sollen die Unternehmen gezwungen
werden, ihren Ausstoß an Kohlendioxid deutlich zu reduzieren.
Die fünf Firmen betreiben insgesamt 174 Kraftwerke, die
mit fossilen Brennstoffe arbeiten und jährlich 646 Millionen
Tonnen Kohlendioxid freisetzen, etwa ein Zehntel des Gesamtausstoßes
der USA. Kohlendioxid ist ein Treibhausgas. Die auf menschliche
Aktivitäten zurückgehenden CO2-Emissionen werden für
den Großteil der in den letzten Jahrzehnten beobachteten
globalen Erwärmung verantwortlich gemacht.
Nach Ansicht der Stadt New York und der US-Bundesstaaten Connecticut,
Iowa, Kalifornien, New Jersey, New York, Rhode Island, Vermont
und Wisconsin werden durch diese Emissionen "unsere Wirtschaft,
unsere Gesundheit und unsere Umwelt geschädigt", zitiert
die Zeitung einen Sprecher des Generalstaatsanwalts von New York.

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Blick vom Empire State Building auf das
nächtliche Manhattan: Ganz unschuldig an der Klimabelastung
ist New York wohl auch nicht.
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"Erregung öffentlichen Ärgernisses"
Basis der Klage soll ein Bundesgesetz wider die Erregung öffentlichen
Ärgernisses sein, so die "New York Times". Dieses
Gesetz ermögliche das Vorgehen gegen Fälle von Luft-
und Wasserverschmutzung, bei denen die Quellen in anderen Bundesstaaten
liegen. Die Sprecherin einer der betroffenen Firmen kommentierte
das Vorhaben als "nicht konstruktiv".
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