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Trotz Flaute: Windenergie legt 2003 weiter
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Deutschlands Windkraftwerke
haben 2003 trotz ungünstiger Wetterbedingungen mehr Strom
ins Netz eingespeist als im Jahr davor.
Berlin (dpa) - Deutschlands Windkraftwerke
haben 2003 etwa 18,63 Terrawattstunden Strom ins Netz eingespeist.
Das waren trotz ungünstiger Wetterbedingungen 17,5 Prozent
mehr als 2002, teilte der Bundesverband Windenergie am Donnerstag
in Berlin mit. Damit decke die Windenergie über 4 Prozent
des deutschen Stromverbrauchs, sagte der Präsident des Bundesverbandes,
Peter Ahmels.
«Angesichts des windschwachen
Jahres ist dies ein überraschend gutes Ergebnis». Im
Jahr 2002 hatten die Windräder noch 15,86 Terrawattstunden
ins Netz gespeist. Nach Angaben des Verbandes blies der Wind 2003
durchschnittlich 20 Prozent weniger als im 13-Jahres- Mittel seit
Beginn der Messungen 1989. Windintensive Standorte mussten demnach
bis zu 11 Prozent Ertragseinbußen hinnehmen, windschwächere
Standorte sogar bis zu 28 Prozent.
Damit lag das Ergebnis deutlich
unter der Prognose des Verbandes Deutscher Netzbetreiber (VDN)
von 21,5 Terrawattstunden. Aufgrund dieser Prognose hätten
die Stromkonzerne den Verbrauchern allein für die Windenergie
15 Prozent mehr in Rechnung gestellt, als gerechtfertigt gewesen
wäre. Statt jetzt aber über Rückerstattung nachzudenken,
hätten die Stromkonzerne die Preise weiter angehoben, kritisierte
Ahmels.
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