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Bonn: Konferenz zum weltweiten Ausbau
erneuerbarer Energien
Deutschland will globale Allianzen
zum Ausbau erneuerbarer Energien und zur gleichzeitigen Bekämpfung
der Armut schmieden.
Berlin (dpa) - Dazu lädt
die Bundesregierung vom 1. bis 4. Juni zu einer Internationalen
Konferenz für Erneuerbare Energien (renewables 2004) in Bonn
ein. Erwartet werden mehr als 1000 Teilnehmer von Regierungen,
UN, nichtstaatlichen Organisationen und Unternehmen. Mit der Konferenz
solle eine «Koalition der Willigen für eine nachhaltige
Energiezukunft» zusammengeführt werden, sagte Entwicklungsministerin
Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) am Donnerstag in Berlin.
Gemeinsam mit Umweltminister
Jürgen Trittin (Grüne) wies sie auf den Zusammenhang
zur Armutsbekämpfung hin. Zwei Milliarden Menschen - ein
Drittel der Erdbevölkerung - hätten keinen Zugang zu
moderner Energie. Ohne Anschluss an Stromnetze komme aber die
Bekämpfung der Armut nicht voran.

© dpa
Bundesentwicklungshilfeministerin
Heidemarie Wieczorek-Zeul und Bundesumweltminister Jürgen
Trittin präsentierten in Berlin ein Plakat zur Internationalen
Konferenz für erneuerbare Energien in Bonn.
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Trittin sagte, mit dem Ausbau
erneuerbarer Energien etwa aus Wind und Sonne würden Arbeitsplätze
geschaffen. Arme und reiche Länder könnten damit auch
die Abhängigkeit vom Öl durchbrechen. Weltweit müssten
die Treibhausgas-Emissionen außerdem bis 2050 mindestens
um 30 Prozent gesenkt werden, um eine gefährliche Erderwärmung
zu verhindern.
Bundeskanzler Gerhard Schröder
(SPD) hatte die Bonner Konferenz im September 2002 beim Weltgipfel
in Johannesburg angekündigt. Weltweit laufen derzeit regionale
Vorbereitungstreffen. Vom kommenden Montag an ist eine dreitägige
europäische Konferenz in Berlin mit rund 500 Teilnehmern
geplant.
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