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Energie-Agentur: Strom-Sparen lohnt sich
für Firmen
Auf dem Weg zu mehr Klimaschutz
haben Firmen nach Experten-Einschätzung noch enorme Stromsparreserven.
Berlin (dpa) - Allein bei der
Erzeugung und Verwendung von Druckluft könnten die betroffenen
etwa 50.000 verarbeitenden Betriebe jährlich mindestens 2,8
Milliarden Kilowattstunden Strom oder 20 Prozent sparen, berichteten
die Deutsche Energie Agentur (dena) und der Verband Deutscher
Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Dienstag in Berlin. «Diese
Einsparung entspräche dem Jahres-Stromverbrauch der rund
920.000 Hamburger Privathaushalte», sagte dena-Geschäftsführer
Stephan Kohler.
Diese Verbrauchseinschränkung
allein bei der Nutzung von Druckluft würde die Kohlendioxid-Emissionen
um 1,6 Millionen Tonnen verringern. Die Investitionen rechneten
sich für die Firmen oft schon nach einem bis eineinhalb Jahren,
so dass schon nach kurzer Zeit eine Einsparsumme von jährlich
140 Millionen Euro für die beteiligten Firmen insgesamt zu
erwarten sei. Ihr stünden nur einmalig benötigte Investitionen
in neue Techniken von zusammen 126 Millionen Euro sowie weitere
laufende Kosten von etwa 28 Millionen Euro gegenüber, betonte
Kohler.
Nach dena-Angaben werden in 62.000
Druckluftanlagen pro Jahr etwa 14 Milliarden Kilowattstunden Strom
verbraucht. «Das entspricht dem gesamten Strombedarf der
Deutschen Bahn.» Das Einsparpotenzial lasse sich insgesamt
auf 25 bis 30 Prozent weiter steigern.
Das Stromspar-Bewusstsein vieler
Firmen hat sich laut VDMA bereits wesentlich verbessert. Nach
Auskunft von Wilfried Schneider, dem Vize-Vorsitzenden des VDMA-Fachverbandes
Drucklufttechnik, sind Deutsche Hersteller von Kompressoren und
Druckluft-Technik führend. 2002 hätten sie Waren im
Wert von 2,4 Milliarden Euro produziert. Für 2003 werde ein
Wachstum von 7 Prozent, für 2004 von 4 Prozent angenommen.
Der Exportanteil liege bei mehr als 80 Prozent.
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