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Luft- und Raumfahrtkongress: Spritverbrauch
bei Flugzeugen sinkt
Flugzeuge sollen in 20 Jahren
mit der Hälfte an Treibstoff fliegen.
München (dpa) - Bereits
in wenigen Jahren könnten sie bei längeren Strecken
in Sachen Energiebilanz mit der Bahn mithalten, erläuterten
Experten am Montag in München zum Auftakt des Deutschen Luft-
und Raumfahrtkongresses 2003. Auf dem Kongress befassen sich bis
Donnerstag rund 500 Experten mit neuen technischen Ansätzen.
Schon jetzt liege der Treibstoffverbrauch
pro Person bei Flugzeugen auf längeren Strecken bei 3,5 Litern
je 100 Kilometer, bei der Bahn seien es 2,7 Liter, sagte Dieter
Schmitt, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für
Luft- und Raumfahrt (DGLR). Bei der neuen Generation der Großraumflugzeuge
wie etwa dem A 380, der 2006/2007 auf den Markt kommen soll, seien
für längere Strecken 2,9 Liter angepeilt. «Da
kann das Flugzeug absolut mit der Bahn mithalten.»
In 30 bis 40 Jahren Urlaub
im Weltall
Zu den neuen Plänen in der
Raumfahrt gehört ein Satellit, der im Februar zu einem Kometen
in dreifacher Entfernung Erde-Sonne starten soll. Allerdings werde
es erst nach einer Flugzeit von elf Jahren erste Ergebnisse geben,
sagte Klaus Berge, Projektdirektor Raumfahrt des Deutschen Zentrums
für Luft- und Raumfahrt. Auch für künftige Weltraumtouristen
gebe es neue Visionen: In 30 bis 40 Jahren sei es gut möglich,
dass Shuttles Menschen zum Urlaub zu orbitalen «Hotels»
bringen werden.
Das europäische Satellitennavigationssystem
Galileo stößt Berge zufolge weltweit auf reges Interesse.
Unter anderem Indien, China und Japan wollten sich beteiligen.
Zu den ehrgeizigsten Forschungsprojekten gehöre ferner eine
Marssonde, die wahrscheinlich an den Weihnachtsfeiertagen Daten
über mögliche Wasservorkommen auf dem Mars zur Erde
senden soll.
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