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Umfrage: Deutsche haben gespaltenes Verhältnis
zu Ökostrom
Die meisten Deutschen haben
nach einer Umfrage des Emnid-Instituts ein gespaltenes Verhältnis
zu umweltfreundlichen Energien.
Hamburg (dpa) - Bei der Studie
im Auftrag des «Greenpeace Magazins» (Freitagausgabe)
sprachen sich zwar 67 Prozent der Befragten für eine großzügige
Förderung der Windkraft aus und 79 Prozent beteuerten sogar,
zu Hause Energie zu sparen. Dennoch zogen nur sieben Prozent einen
Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter in Erwägung.
Als Gründe gegen den Wechsel
wurden die zu großen Umstände (47 Prozent), zu hohe
Preise (39 Prozent) und Unzuverlässigkeit (28 Prozent) genannt.
Mehr als einem Drittel der Angesprochenen war es egal, ob der
Strom umweltfreundlich hergestellt wird.
Energie sparen dennoch die meisten
Deutschen. Nach Informationen des Magazins benutzen 79 Prozent
Energiesparlampen und extra sparsame Elektrogeräte. Drei
von vier Deutsche stört es, dass der Fernseher in der Stand-by-Schaltung
Strom verbraucht. Sie schalten das Gerät deshalb aus. Insgesamt
wurden 1008 Menschen befragt. Es waren Mehrfachnennungen möglich.
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