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Grüne zufrieden: SPD beschließt
«Energiepolitische Agenda 2010»
Die SPD strebt eine gemeinsame
energiepolitische Linie mit den Grünen an und setzt dabei
ihren Schwerpunkt auf Innovation und Effizienz.
Berlin (dpa) - «Der Konflikt
'Kohle oder Windenergie' ist ein unsinniger Streit», sagte
Fraktionsvize Michael Müller am Mittwoch in Berlin bei der
Vorstellung der «Energiepolitischen Agenda 2010».
Das von der Fraktion verabschiedete Papier formuliert vier Ziele:
«Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit
und Innovationsfähigkeit».
Die Grünen-Umweltexpertin
Michaele Hustedt begrüßte die SPD- Beschlüsse.
«Insbesondere die Gewichtung der Innovationen als bedeutende
Chance der Energiepolitik bewerten wir als sehr positiv.»
In den vergangenen Monaten war es immer wieder zum Streit zwischen
Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) und Umweltminister
Jürgen Trittin (Grüne) über die Energiepolitik
gekommen. Clement habe dem Fraktionspapier zugestimmt, sagte Müller.
Die Energiepolitik in Deutschland
steht nach Einschätzung der SPD vor einem Umbruch. Der Ersatz
von 60 Prozent der heutigen Kraftwerks- Kapazitäten in den
nächsten 20 Jahren dürfe nicht mit einer Fortschreibung
der aktuellen Strukturen einher gehen. Statt wie bisher möglichst
hohe Kapazitäten bereitzustellen, gehe es künftig um
den «intelligenten Umgang» mit Ressourcen.
Neben Sparmaßnahmen und
dem Ausbau der erneuerbaren Energien würden auch fossile
Energieträger weiter eine Rolle spielen, heißt es in
der SPD. Die Kohleverstromung müsse aber effizienter und
umweltschonender werden. Nur so könnten die Klimaschutzziele
und eine Verringerung der Treibhausgas-Emissionen erreicht werden.
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