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Wasserstoff-Expo Hamburg: Experten fordern
Bündelung der Forschung
Energie-Experten fordern eine
Bündelung der europäischen Wasserstoffforschung.
Hamburg (dpa) - «Die Forschungslandschaft
in Europa ist zersplittert», kritisierte Klaus-Viktor Peinemann
vom GKSS-Forschungszentrum Geesthacht bei Hamburg am Donnerstag
am Rande der Hamburger Fachmesse Wasserstoff-Expo. Die USA planten
ein Programm mit fünf bis sechs Mal so viel Geld, wie die
Europäische Union bereitstelle. Innerhalb von fünf Jahren
würden in den USA rund 1,7 Milliarden Dollar (1,4 Milliarden
Euro) zur Förderung der umweltfreundlichen Technologie ausgegeben,
sagte Peinemann. In der EU sei immerhin eine Verdoppelung der
bisherigen Mittel von 130 Millionen Euro aus dem Zeitraum 1999
bis 2002 möglich.

© dpa
Erfinder
Jörg Weigl fährt auf dem Hamburger Messegelände
mit dem von ihm entwickelten Brennstoffzellen-Dreirad.
Das Gefährt ist vom 9. bis 11. Oktober auf der "H2Expo
2003" zu sehen.
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«Wasserstoff hat das Potenzial,
die Energiekette zu revolutionieren», sagte die Staatssekretärin
im Bundesumweltministerium, Simone Probst. Dazu müsse jedoch
- nach einer Übergangsfrist - der Strom zur Gewinnung von
Wasserstoff ausschließlich aus Sonne, Wind und anderen erneuerbaren
Energiequellen gewonnen werden.
Bei der 3. Wasserstoff-Expo zeigen
Aussteller aus sechs Ländern neue Entwicklungen beim Einsatz
von Wasserstoff als Energieträger. Neben Grundlagenforschung
zum Beispiel zur Speicherung des flüchtigen und energiereichen
Gases werden konkrete Anwendungsprojekte vorgeführt. Dazu
zählen auch drei mit Brennstoffzellen betriebene Busse, die
in Hamburg im normalen Betrieb eingesetzt werden. Der Wasserstoff
für diese Busse wird bereits mit Strom aus erneuerbaren Quellen
erzeugt.
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