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Trittin: Wettbewerbsnachteile für
Bahn sollen beseitigt werden
Die Bahn soll nach Worten von
Umweltminister Trittin im Wettbewerb mit Auto und Flugzeug bessere
Rahmenbedingungen erhalten.
Berlin (dpa) - Im Jahr 2005 solle
die Mehrwertsteuer für Fahrten im Fernverkehr von derzeit
16 auf sieben Prozent gesenkt werden, bekräftigte Bundesumweltminister
Jürgen Trittin (Grüne) auf einer Veranstaltung des Verbands
«Allianz pro Schiene» am Montag in Berlin. Er forderte
zudem, die Lkw-Maut müsse so «schnell wie möglich
kommen». Bahnchef Hartmut Mehdorn sagte, eine Steuersenkung
würde mit billigeren Fahrkarten an die Kunden weitergegeben.
Der Vorsitzende der «Allianz
pro Schiene», Norbert Hansen, beklagte, die Schiene sei
als umweltfreundlichster Verkehrsträger nach wie vor gegenüber
Luftverkehr und Straße im Nachteil. So zahlten Fluggesellschaften
im Unterschied zur Bahn weder Kerosin- noch Ökosteuer. «Das
summiert sich auf Wettbewerbsbenachteiligungen in Milliardenhöhe»,
sagte Hansen, der auch Chef der Gewerkschaft Transnet ist. Trittin
sagte, eine Abschaffung der Eigenheimzulage diente ebenfalls einer
nachhaltigen Verkehrspolitik, da sie eine ökologisch schädliche
Subvention sei.

© Allianz pro Schiene
Nach
einer Studie der "Allianz pro Schiene" ist die
Bahn deutlich umweltverträglicher als andere Verkehrsmittel
wie etwa der PKW.
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Nach einer Studie der «Allianz
pro Schiene» ist die Bahn etwa bei Schadstoffausstoß
oder Flächenverbrauch deutlich umweltverträglicher als
die anderen Verkehrsmittel. Trittin stellte eine weitere Förderung
der Techniken zur Lärmminderung vor allem für Güterzüge
in Aussicht. Mehdorn sagte, die Verkehrsträger müssten
weiter besser vernetzt werden. Die Bahn werde Lärmschutzvorrichtungen
ausbauen.
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