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Recycling:
Batterien sollen nicht mehr in den Hausmüll
Batterien sollen künftig
weniger Schwermetalle enthalten und nicht mehr in den Hausmüll
gelangen.
Berlin (dpa) - Das Bundeskabinett
beschloss am Mittwoch ein zweites Programm zur Verminderung der
Umweltbelastungen aus Batterien. Damit wird eine entsprechende
EU- Richtlinie umgesetzt. Die EU-Kommission hatte das erste Programm
der Bundesregierung als unzureichend angesehen und ein Vertragsverletzungsverfahren
eingeleitet.
Nur ein Drittel der Gerätebatterien
wird nach Angaben der Bundesregierung in Deutschland recycelt.
Die sehr geringe Rücknahmequote von 33 Prozent sei problematisch,
weil damit Schadstoffe aus Batterien unkontrolliert in die Umwelt
gelangten. Um die Rücklaufquote zu erhöhen, seien verstärkte
Bemühungen unbedingt erforderlich.
Das neue Programm sieht unter
anderem vor, das Angebot an umweltfreundlicheren Batterien und
Akkumulatoren zu steigern. Die Zahl schadstoffhaltiger Batterien
im Hausmüll soll schrittweise verringert werden. Batterien
sollen gesondert beseitigt werden. Zur Erfolgskontrolle wird das
Bundesumweltamt jährlich einen Bericht über die Rücknahmequoten
und die Verwertung von Batterien vorlegen.

© GRS Batterien
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80 Prozent der Batterien schadstoffarm
In Deutschland werden jährlich
etwa 33.000 Tonnen Gerätebatterien verkauft. Rund 80 Prozent
davon sind zwar schadstoffarm. Trotzdems enthalten fast alle Batterien
auch umweltgefährliche Stoffe wie Quecksilber, Cadmium oder
Blei. Seit der Novellierung der Batterieverordnung im Jahr 2001
muss bereits der Quecksilbergehalt von Zinkkohle- und Alkalimangan-Zellen
begrenzt werden.
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