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Umweltministerium: Einigung beim Dosenpfand
begrüßt
Das Bundesumweltministerium
hat die Einigung von Handel und Getränkeindustrie beim Dosenpfand
begrüßt.
Berlin (dpa) - Damit steige die
Hoffnung, dass das bundesweite Rücknahmesystem noch vor dem
ursprünglich zugesagten 1. Oktober installiert und betriebsbereit
sei, sagte Ministeriumssprecher Michael Schroeren am Samstag der
dpa.
Handel und Getränkeindustrie
wollen innerhalb von zwei Monaten über ein anwendungsreifes
Rücknahmesystem für pfandpflichtige Getränkeverpackungen
verfügen. Der gemeinsame Ausschuss von Handel und Industrie
hatte sich am Freitag in Köln zudem auf eine Sicherheitskennzeichnung
für pfandpflichtige Einwegverpackungen geeinigt. Das sei
die grundlegende Voraussetzung für ein bundeseinheitlichen
Pfandsystem, teilte der Ausschuss mit.
Dabei wird eine Sicherheitskennzeichnung
auf die Verpackung gedruckt. Das Zeichen wird in den Pfandautomaten
geprüft und dann entwertet. Zusätzliche Klebeetiketten
sind nicht notwendig. Zudem müssen die Verpackungen bei der
Rücknahme nicht wie bei anderen Systemen zerstört werden.
Nach Ansicht des Ausschusses sind durch diese Technik kompakte,
preiswerte Rücknahmeeinrichtungen auch für kleinere
Läden möglich.
Seit Jahresbeginn gilt ein Pfand
für Dosen und Einwegflaschen mit Bier, Wasser und kohlensäurehaltigen
Erfrischungsgetränken. Ein einheitliches Rücknahmesystem
gibt es allerdings noch nicht. Bis zuletzt hatten Handel und Industrie
versucht, die Pfandpflicht gerichtlich zu stoppen.
vista verde special: Dosenpfand
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